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Bergarbeiter beenden Streik in Kupfermine Escondida

Chile | 31.08.2006

(Buenos Aires, 1. September 2006, plsar).- Nach 25 Streiktagen haben die Arbeiter der Kupfermine Escondida in einer Vollversammlung der wenige Tage zuvor zwischen Gewerkschaftern und Arbeitgebern erzielten Einigung zugestimmt. Das in der Abstimmung angenommene dritte Angebot umfasst eine Lohnerhhung um 5 Prozent sowie eine Einmalzahlung in Hhe von 17.000 US-Dollar fr jeden Arbeiter des bei der nordchilenischen Stadt Antofagasta gelegenen Bergwerkes. Das Ergebnis spiegelt den derzeit hohen Kupferpreis wieder. Im Gegenzug wurden die Streikhandlungen beendet.

Im Gegensatz zur vorangegangenen Abstimmung vom 22. August, zeigten die Bergarbeiter diesmal schon im Vorfeld durch Zwischenrufe ihre Zustimmung zu dem Angebot und zum Verlassen des Sportzentrums, das sie seit dem 7. August besetzt hatten. Die Abstimmung fand in Anwesenheit des fr die Provinz zustndigen Inspektors des Arbeitsministeriums, Manuel Cabezas, statt, der als Schlichter den regulren Ablauf der Versammlung berwachte.

Inzwischen haben die ber 2.000 Mitglieder der Bergarbeitergewerkschaft des transnationalen Unternehmens nach Unterzeichnung eines Tarifvertrages die Arbeit wieder aufgenommen. Nach dem erfolgreichen Streik planen die Bergarbeiter nun die Durchfhrung einer Volksabstimmung in Antofagasta, die eine Debatte ber die Renationalisierung des Kupferbergbaus anstoen soll. Damit wollen die Bergarbeiter die whrend des Streiks aufgekommene Diskussion voranbringen. Escondida, das weltweit grte Kupferbergwerk, gehrt zur Zeit mehrheitlich zum britisch-australischen BHP-Billiton-Konsortium. Zunchst fordern die Arbeiter Gesetzesnderungen, die den Abfluss der in den Minen erzielten Gewinne ins Ausland erschweren sollen. Von der Gewerkschaftsleitung wird eine Befrwortung des Vorhabens auch durch andere Teile der Bergarbeiterschaft erwartet. Die Stadtverwaltung von Antofagasta hat ihre Untersttzung fr das Referendum bereits zugesagt.

« Programm zur Entwaffnung geplant Freihandelsabkommen mit China unterzeichnet »

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