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CIDH soll Fall von verschwundenen Mädchen untersuchen

El Salvador | 21.07.2006

(Fortaleza, 21. Juli 2006, adital).- Mehrere Organisationen beantragten bei der Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humano), den Fall des Verschwindens der Schwestern Ana Julia und Carmelina Mejía Ramírez beim Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte vorzubringen. Der Staat El Salvador sei nicht nur für das Verschwinden der Mädchen verantwortlich, sondern habe es zudem abgelehnt, in dem Fall zu ermitteln und die Verantwortlichen zu bestrafen.

Das Menschenrechtszentrum CEJIL (Centro por la Justicia y el Derecho Internacional) und die Organisation „Pro Búsqueda“, die nach im Land verschwundenen Kindern sucht, beantragten eine Audienz vor der CIDH im Rahmen derer 125. außerordentlichen Sitzungsperiode in Guatemala. Die Mädchen, 15 und sieben Jahre alt, wurden während einer militärischen Operation im Norden des Departments Morazán am 13. Dezember 1981 von Soldaten verschleppt. Die Militärs waren Mitglieder des Bataillon Atlacatl. Die als „Operation Befreiung“ bekannte Operation stand im Zusammenhang mit dem Massaker von Mozote. Der Aufenthalt der Mädchen ist seither unbekannt.

Während der Audienz bestätigten die Klägerorganisationen, dass der Staat sowohl seine Verantwortlichkeit für das Verschwinden der Mädchen leugnete als auch die Existenz von Anordnungen, Jungen und Mädchen während des Bürgerkrieges verschwinden zu lassen.

Die beiden Organisationen argumentierten damit, dass der internationale Menschengerichtshof den salvadorianischen Staat im März 2005 dafür verurteilt hatte, dieser aber keine wirkliche Antwort über das Verschwinden von zwei anderen Mädchen, Ernestina und Erlinda Serrano Cruz, gegeben habe. Dem Gerichtshof würden verschiedene Zeugenaussagen und Gutachten vorliegen, in denen die Verantwortung des Staates bewiesen werde. Der Staat verneine jedoch diese Verantwortung.

Die Organisationen wiesen die Interamerikanische Kommission darauf hin, dass der salvadorianische Staat nicht wirklich etwas unternehme, um den Verbleib von Hunderten verschwundener Jungen und Mädchen aufzuklären, solange er auf seiner Nichtverantwortung beharre. Auch die Rechte der hinterbliebenen Familien würden nicht erfüllt. Deshalb sei es notwendig, dass der Fall vor den Interamerikanischen Gerichtshof gebracht werde.

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