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Radionovela und Kampagne für Migrantenrechte startet

Costa Rica | 17.09.2006

(Costa Rica, 18. September 2006, voces nuestras).- Träume, Liebe und Schwierigkeiten von Arbeitsmigranten sind das Thema der neuen Radionovela “Pueblo de Paso”, deren Ausstrahlung Ende September auf mehr als 100 Radiostationen in ganz Lateinamerika beginnt. „Radionovelas sind für uns das Mittel, mit dem wir Herz und Verstand der Menschen ansprechen. Wir wollen es schaffen, dass die Hörer über ihr eigenes Leben reflektieren“, sagt Seidy Salas, Präsidentin der costaricanischen Nichtregierungsorganisation Voces Nuestras.

„Pueblo de Paso“ soll zum Diskutieren anregen. Erzählt wird eine Geschichte über Menschenrechte, Korruption und Hoffnung in zehn Kapiteln aus Migrantensicht. „Mit der Radionovela erteilen wir niemandem eine Lektion und wir sagen auch nicht, was jemand tun oder lassen soll. Wir erzählen Geschichten aus dem Alltag, die Charaktere sind Menschen wie Du und ich“, sagt Salas. Radio-Seifenopern spielen in Lateinamerika noch immer eine sehr wichtige Rolle und sind das beste Mittel, um auch Menschen in abgelegenen, verarmten Gegenden zu erreichen. Seit 1989 hat Voces Nuestras Erfahrungen gesammelt mit solchen Produktion zu vielfältigen Themen wie Gewalt gegen Frauen oder Katastrophenvorsorge. „Pueblo de Paso“ ist die siebte Radionovela des Kommunikationszentrums. Damit die Serie, die auch in den USA, Kanada und Schweden zu hören sein wird, nicht nur ein weiteres Programm unter vielen bleibt, organisiert Voces Nuestras eine begleitende Kampagne.

„Bei der Kampagne geht es darum, dass sich die Organisationen, die in dem jeweiligen Land zu Migration arbeiten, zusammentun mit den Radiostationen. Sie stellen weiteres Informationsmaterial zur Verfügung und organisieren begleitende Programme wie zum Beispiel Diskussionsrunden“, sagt Seidy Salas. Mit den Sendern arbeitet Voces Nuestras zusammen, seitdem die Idee für diese Produktion vor einem Jahr entstand. „Wir sind keine Experten für Migration. Deshalb haben wir mit einer Recherche über das Thema begonnen und uns mit den Spezialisten anderer Organisationen zusammengesetzt.“ Zielgruppe von „Pueblo de Paso“ sind nicht nur Hausfrauen, sondern insbesondere Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, die sich mit dem Gedanken tragen, selbst ihr Glück in einem anderen Land zu suchen.

Die Radios zahlen nichts für die Ausstrahlung des Programms. Ermöglicht wurde die Produktion durch die Förderung durch internationale Organisationen wie dem Lateinamerikanischen Radionetzwerk ALER und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) in Deutschland.

Mehr Informationen: www.vocesnuestras.org

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