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Finanzierung einer Studie über Kernenergie kritisiert

Chile | 13.09.2006

(Fortaleza, 14. September 2006, adital-poonal).- Mehrere Umweltschutzorganisationen haben in einer Erklärung ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet trotz der breit gefächerten Ablehnung der Kernenergie der Finanzierung einer Studie zugestimmt hat, mit der die Entwicklungschancen der Atomenergie untersucht werden sollen. Den Organisationen zufolge verstößt die Verwendung finanzieller Mittel für die Untersuchung der Verwendungstauglichkeit der Kernenergie gegen den Punkt 7 der „Abkommen von Chagal“. Diese gemeinsame Vereinbarung zwischen der derzeitigen Präsidentin und Umweltschutzgruppen wurde am 21. November des vergangenen Jahres unterschrieben.

Die Umsetzung einer solchen Studie würde den Umweltschutzgruppen zufolge viele Fragen in Bezug auf die Position der Regierung zu den anderen in den Abkommen aufgeführten Punkten aufwerfen, von denen viele auch im Regierungsprogramm von Bachelet enthalten sind. Die Umweltschutzorganisationen begründen ihre Ablehnung der Kernenergie mit den Risiken für die Gesundheit und die Umwelt beim Betrieb von Kernkraftwerken sowie beim Transport, dem Umgang und der Endlagerung radioaktiven Mülls. Die Entwicklung der Atomenergie würde außerdem, u.a. aufgrund der notwendigen Einfuhr von Uran und angereichertem Uran, die Abhängigkeit Chiles von technischem Material und anderen Lieferungen aus dem Ausland weiter erhöhen.

Schließlich rufen die Umweltschützer die Bevölkerung dazu auf, sich nicht von der Kampagne der Atomlobby täuschen zu lassen, zu der einige Abgeordneter sowie ehemalige Regierungsfunktionäre mit engen Verbindungen zur Industrie gehörten.

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