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Studie über Morde an Minderjährigen

Guatemala | 18.09.2006

(Guatemala-Stadt, 19. September 2006, cerigua).- Die Kinderhilfsorganisation Casa Alianza führt eine Studie über gewaltsame Tode von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren durch. Darin wird eine vorläufige Zahl von etwa 32 Fällen pro Monat genannt, wie Héctor Dionisio, Repräsentant des juristischen Bereichs der genannten Organisation, angab. Dionisio erklärte, dass die Untersuchung in Kooperation mit der Ombudstelle für Menschenrechte PDH (Procuraduría de los Derechos Humanos) durchgeführt werde, da es unabdingbar sei, die genaueren Umstände der Verbrechen und ihrer Ursachen herauszufinden.

Es sei Besorgnis erregend, dass die Medien täglich über Gewalttaten an Jugendlichen berichteten, die angeblich mit den Maras genannten Jugendbanden in Verbindung stünden oder von Mädchen, die sexuell missbraucht und gefoltert würden, ohne dass der Staat ein Aktionsprogramm umsetze, um die Zahlen zu reduzieren, bekräftigte Dionisio. Es seien ermordete Babys und kleine Kinder unter fünf Jahren gefunden worden, die in vielen Fällen allein deshalb umgebracht wurden, um ihre Eltern leiden zu sehen. Nichtsdestotrotz habe die Regierung keine ernsthafte Untersuchungen eingeleitet, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, fügte der Experte hinzu.

Nach Meinung von Dionisio haben sich die Regierungsvertreter bisher darauf beschränkt, einen Gesellschaftssektor zu kriminalisieren, der Opfer der Ineffizienz des Staates geworden sei und sofortige Unterstützung brauche, um sich von den Gruppen des organisierten Verbrechens zu lösen und sich entwickeln zu können. Abschließend sagte der Vertreter der Kinderhilfsorganisation, dass, falls der Staat keine effektiven Methoden ergreife, um die Verbrechen auszumerzen, man die Situation als soziale Säuberung beschreiben müsse, die eine der verletzlichsten Gruppen der guatemaltekischen Bevölkerung betrifft.

« Kommission soll Fälle von Verschwundenen ermitteln Arbeitsrechte anerkannt »

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