Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Santiago Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Samstag, der 20. Januar 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Jagdeo erneut zum Präsidenten gewählt

Südamerika | 19.09.2006

(Lima, 20. September 2006, na).-.Der Präsident von Guyana, Bharrat Jagdeo, hat am 2. September sein zweites fünfjähriges Mandat angenommen. Jagdeo von der Progressiven Volkspartei PPP (Partido Popular Progresista) gewann die Wahl vom 28. August mit 54,6 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 65 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlen vom Jahr 2001 bedeutet dies einen Rückgang um 22 Prozent. Wenngleich diese Wahl auch eine der ruhigsten und friedvollsten seit mehr als einem Jahrzehnt war, so spiegeln die Wählerstimmen auch diesmal wieder die ethnische Spaltung innerhalb des Landes wider. Die indo-asiatische Mehrheit Guyanas hält zu Jagdeo, und die afro-guyanesische Bevölkerung zu dem Oppositionskandidaten Robert Corbin, Vorsitzender der Partei Nationaler Volkskongress (Congreso Nacional del Pueblo), die Guyana in den Jahren 1964 bis 1992 regierte. Er erhielt 34 Prozent der Stimmen.

„Die Wahlergebnisse lösen leider nicht das Problem der ethnischen Spaltung des Landes, das in Guyana tief verwurzelt ist. Tag für Tag wird dadurch das politische Leben blockiert, wodurch das Land lediglich die Karikatur einer gesunden Gesellschaft ist,“ so ein vor kurzem veröffentlichter Bericht des Forschungszentrums „Council on Hemispheric Affairs“(COHA), das seinen Sitz in Washington hat. Abgesehen von der ethnischen Spaltung wird sich Jagdeo, der direkt nach seinem erneuten Amtsantritt zur nationalen Einheit aufrief, der Gewalt, der hohen Kriminalitätsrate und dem blühenden Drogenhandel in seinem Land stellen müssen.

Seit der Regierungszeit von Cheddi Jagan (1992-1997) und seiner Ehefrau Janet Rosenberg (1997-1999) ist „die Zahl der Fälle von organisiertem Verbrechen im ganzen Land stark angestiegen. Laut der Meinungen einiger Analysten ist dieser Anstieg auf die ethnisch bedingten Spannungen in Guyana zurückzuführen“, meint das Forschungszentrum COHA. Die Wahlen, die ursprünglich bereits für den 3. August geplant waren, mussten aufgrund der wenige Monate zuvor verübten Morde an Landwirtschaftsminister Satyadeow Sawh und dem Fernsehmoderator Ronald Waddell, verschoben werden.

« Arbeitsrechte anerkannt FARC fordern politische Lösung »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen