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E-Kampagne für Anti-Homophobie-Gesetz

Brasilien | 17.09.2006

(Fortaleza, 18. September 2006, adital-poonal).- Die brasilianische Vereinigung der Lesben, Schwulen und Transgender ABGLT (Associação Brasileira de Gays, Lésbicas e Transgêneros) hat die brasilianische Bevölkerung zur Teilnahme an einer virtuellen Kampagne aufgerufen. Mit der Aktion soll Druck auf das Parlament ausgeübt werden, damit das Gesetzesprojekt Nr. 5.003/01 umgesetzt wird, das Homophobie unter Strafe stellt. Dieses Projekt wurde von der Abgeordneten Iara Bernardi der regierenden Arbeiterpartei PT (Partido dos Trabalhadores) eingebracht. Es wäre das erste Bundesgesetz, das Homosexuellen Schutz vor Diskriminierung und Übergriffen bieten würde.

Bereits mehr als 8.000 E-Mails wurden in Ablehnung des Gesetzes an den Nationalkongress verschickt, aber nur 430 E-Mails sprachen sich dafür aus. „Wir waren in der Lage, drei Millionen Menschen zur Parade in São Paulo zusammenzubringen. Deswegen bin ich mir sicher, dass Schwule, Lesben, Transvestiten und Transgender an ihren Arbeitsplätzen, Schulen, Universitäten und Mailing-Listen in der Lage sein werden, genügend Unterstützung zu finden, um die Mailboxen der Parlamentarier mit E-Mails im Sinne des Anti-Homophobie-Gesetzes zu füllen“, sagt Leo Mendes, Schatzmeister der ABGLT. Alle Interessierten können sich direkt über die Webseite der ABGLT (www.abglt.org.br) an der Kampagne beteiligen, indem sie eine Unterstützerliste unterschreiben.

Das Gesetzesprojekt bestimmt und sieht Strafen vor für Vergehen, die aus der Diskriminierung oder Vorurteilen zu Rassen, Hautfarben, Ethnien, Religionen, Abstammung, Gender, Geschlecht sowie geschlechtliche bzw. Genderorientierung hervorgehen. Auf diese Weise könnte das bereits im dritten Artikel der brasilianischen Verfassung festgelegte Ziel „das Wohl aller zu mehren, ungeachtet aller Vorurteile zu Abstammung, Rasse, Geschlecht, Hautfarbe, Alter und jede andere Form der Diskriminierung“, in dem sogar einige dieser „anderen Formen“ später weiter spezifiziert werden, eine Handlungsgrundlage erhalten.

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