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Internationaler Presseverband fordert Ende von Angriffen gegen Journalisten

Guatemala | 04.10.2006

(Guatemala-Stadt, 5. Oktober 2006, cerigua-poonal).- Es sei unerlässlich, dass sich die guatemaltekische Regierung endlich bemühe, den Einschüchterungsversuchen und Drohungen gegen Journalisten nachzugehen, sagte Gonzalo Marroquín, der Vorsitzende der Kommission für Pressefreiheit der Interamerikanischen Pressegesellschaft (SIP), während der 62. Versammlung in Mexiko-Stadt.

Marroquín, ebenfalls Herausgeber der guatemaltekischen Tageszeitung „Prensa Libre“, wies darauf hin, dass es in den vergangenen Monaten gleich verschiedene Fälle von Angriffen gegen Mitarbeiter der Presse zu beklagen gab, ohne das auch nur einer der erstatteten Anzeigen von den zuständigen Behörden effizient verfolgt worden wäre.

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 15 Journalisten verschwunden bzw. ermordet worden, weshalb ein Einschreiten des Öffentlichkeitsminesteriums (MP) in Abstimmung mit dem Regierungsministerium (Mingob) zur sofortigen Aufklärung der Fälle entscheidend sei, um die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen, betonte Marroquín, der nunmehr im dritten Jahr in seiner Funktion als Vorsitzender der Kommission bestätigt wurde.

Seinem Verständnis nach weist die Zunahme der dokumentierten Gewaltverbrechen gegen die Pressemitarbeiter daraufhin, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen zur Ausmerzung derartige Vorkommnisse durch die verschiedenen amerikanischen Staaten und die internationalen Organisationen wirkungslos geblieben seien und der Kampf gegen die Straflosigkeit ineffektiv gewesen sei.

In der verabschiedeten Erklärung der Versammlung heißt es, der Drogenschmuggel habe die lokalen und nationalen Behörden ebenso korrumpiert wie Bürgermeister, Richter und einige Journalisten. Der Beruf des Journalisten sei in der Grenzregion zwischen Mexiko und den USA vom Aussterben bedroht. Das organisierte Verbrechen in dieser Gegend halte nicht nur die Journalisten, sondern auch die Staatsangestellten aus Angst vor Repressalien davon, ihrer Arbeit nachzugehen, hieß es im Dokument weiter.

Die Teilnehmer klassifizierten Kuba, Venezuela, Kolumbien und Mexiko als gefährlichste Länder für Journalisten, so die Erklärung abschließend.

« Lage im Bundesstaat Oaxaca spitzt sich zu Gemeinden protestieren gegen Staudammprojekt im Grenzgebiet »

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