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Zeuge bleibt verschwunden

Argentinien | 04.10.2006

(Fortaleza, 5. Oktober 2006, adital-plsar). Der 77jhrige Maurer Jorge Julio Lpez, einer der Hauptzeugen in dem Verfahren gegen den ehemaligen hochrangigen Sicherheitsbeamten Miguel Etchecolatz, ist seit 18 Tagen verschwunden. Wegen seines mysterisen Verschwindens haben jetzt Aktivisten sozialer Bewegungen protestiert.

Etchecolatz wurde im vergangenen Monat zu einer lebenslangen Gefngnisstrafe verurteilt. Dennoch gehen die Bedrohungen gegen Personen weiter, die zu seiner Verurteilung beigetragen haben. Jorge Julio Lpez sagte im Juni whrend des Prozesses gegen Etchecolatz aus. Er wurde das letzte Mal von seinen Familienangehrigen am 17. September gesehen.

Diese Woche wurde auch der fr den Fall zustndige Generalstaatsanwalt Carlos Dalau Dumm bedroht. Bereits im Jahr 2004 wurde er zwei Stunden entfhrt. Damals hatte der Jurist gerade das Verfahren gegen Etchecolatz eingeleitet. Auch der Prsident des Gerichtshofs Carlos Rozanski sowie Vertreter von Menschenrechtsorganisationen sahen sich Drohungen ausgesetzt. Zwei weitere Richter des Gerichtshofs, der den ehemaligen Repressor verurteilte, erhielten Drohbriefe, die an den Sitz der Justizbehrden in La Plata geschickt wurden.

Am Montag (2. Oktober) versammelten sich Tausende von Personen auf den Straen von La Plata. Sie forderten die unversehrte Rckkehr von Lpez. Die Organisatoren der Demonstration klagten zudem ein Gesprch mit dem Gouverneur Felipe Sol ein, konnten sich jedoch mit ihrer Forderung nicht durchsetzen.

Lpez gab im Prozess gegen Etchecolatz Auskunft ber seine Entfhrung. Der Maurer wurde im Oktober 1976 von einem Kommando entfhrt, das Etchecolatz unterstand. Dieser war damals Chef der Untersuchungseinheit der Polizei von Buenos Aires. Lpez wurde in den geheimen Zentren der Polizeieinheit von Arana Pozo de Arana und des Fnften Polizeireviers von La Plata festgehalten.

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