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Umweltschützer kritisieren finnische Unternehmen

Südamerika | 04.10.2006

(Buenos Aires, 5. Oktober 2006, púlsar).- Die halbjährliche Generalversammlung des Umweltschutzbundes Friends of the Earth International, die in Nigeria stattfand, verurteilte in einer Erklärung die Präsenz der finnischen Unternehmen Botnia und Stora Enso in Argentinien, Chile und Uruguay. Friends of the Earth International forderte von den Unternehmen das sofortige Einfrieren der Investitionen und die Übernahme der Verantwortung für die verursachten Schäden. Die Erklärung wurde von den argentinischen, brasilianischen, finnischen und uruguayischen Vertretern von Friends of the Earth unterzeichnet.

In dem Dokument beurteilten die Vertreter die von den Unternehmen verursachten schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft als inakzeptabel. Sie nannten unter anderem die Zerstörung des Bodens und die Belastung der Grundwasser sowie die Verdrängung der traditionellen Landwirtschaft und somit von kleinen Produzenten und Bauern. Desweiteren verurteilten die Umweltschützer die doppelte Moral der Unternehmen: Im Baltikum könne kein Unternehmen eine Produktion mit tiefgreifenden ökologischen Auswirkungen ohne die ordnungsgemäße Rücksprache mit den Anrainerstaaten durchführen. Im Gegensatz dazu evaluierten Brasilien, Argentinien und Uruguay die Auswirkungen in dem Einzugsgebiet des Rio de la Plata nicht zusammen und erlaubten auch keine Bürgerbeteiligung.

Die Organisationen der südamerikanischen Länder erzielten Fortschritte in der Zusammenarbeit mit ihren finnischen Kollegen. Das zeigte, dass man sich auch in dem Herkunftsland der Firmen Gedanken über die Probleme macht, die durch die Produktion in Lateinamerika verursacht werden.

Entsprechend ihres Mandats soll die Arbeitsgruppe neue gesetzliche Richtlinien entwickeln, damit „die Rechtslücke bekannt wird, in der sich militärischen Sicherheitsfirmen und multinationalen Unternehmen, die im Bereich Sicherheit operieren, bewegen. Die Grauzone, in der diese Unternehmen agieren, muss beseitigt werden”, erklärte Benavides.

« Gefangene beenden Hungerstreik Hoher Anteil von Minderjährigen bei Frauenarbeit im Süden »

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