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Menschenrechtsaktivist in Haiti ermordet

Karibik | 09.10.2006

(Fortaleza, 9. Oktober 2006, adital).- Am 21. September wurde der Menschenrechtsaktivist Bruner Esterne ermordet. Der 38jhrige war Prsident des Menschenrechtrats in der Gemeinde Grand Ravine. Esterne war Zeuge eines Massakers geworden, das am 20. August 2005 in Martissant statt fand, einem Stadtteil der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Damals starben mindestens 20 Personen, etliche Menschen wurden verletzt. Angeblich wurde das Massaker von Mitgliedern einer bewaffneten Gruppe begangen, die als Armee der kleinen Macheten (Ejrcitos de Pequeos Machetes) bekannt ist. Die Gruppe wurde von korrupten Polizeibeamte untersttzt.

Bruner ist das jngste Opfer der Kultur der bewaffneten Gewalt, die Haiti regiert. Sein Tod zeigt, dass die Regierung dringend ein Entwaffnungsprogramm in Kraft setzen muss, sagte Kerrie Howard, die fr das Regionalprogramm Amerika der Menschenrechtsorganisation amnesty international zustndig ist.

Am 20. August 2005 unterbrachen Polizisten und Mitglieder der Armee der kleinen Macheten ein Fuballspiel im Park Ste. Bernadettem. Zeugen berichteten von dem bergriff in Martissant, dass die Angreifer einige Banditen gesucht, und dabei mehr als 20 Personen gettet und viele weitere schwer verletzt htten. Am 21. August griff die gleiche bewaffnete Gruppe noch mehrfach Menschen in Grand Ravine an. Das Haus von Bruner Esterne wurde geplndert und angezndet, wie noch Dutzende mehr.

Mindestens fnf Polizisten, die an den Morden im Fuballstadion beteiligt gewesen sein sollen, wurden festgenommen. Aus unbekannten Grnden entlie der Untersuchungsrichter die Beamten jedoch wieder. Am 6. Juli 2006 wurde der Stadtteil Grand Ravine erneut angegriffen. Dabei ermordete die Armee der kleinen Macheten 21 Personen, darunter Frauen und Kinder. Auerdem wurden Hunderte Huser angezndet.

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