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Lynchmorde als gewalttätige Antwort auf das Klima der Unsicherheit

Guatemala | 15.10.2006

(Guatemala, 16. Oktober 2006, cerigua-poonal).- Die Gruppe zur gegenseitigen Unterstützung GAM (Grupo de Apoyo Mutuo) wies darauf hin, dass es sich bei den Lynchmorden um ein Phänomen handele, das die Gemeinden als gewalttätige Antwort auf das Klima der Unsicherheit, in der die Bevölkerung lebe, bedrohe. In ihrem „Bericht über die Lage der Menschenrechte und Gewalttaten im Monat September 2006 ("Informe sobre la situación de los derechos humanos y hechos de violencia ocurridos en el mes de septiembre de 2006") hob die Organisation hervor, dass manche Gemeinden gegenüber Personen, denen Straftaten vorgeworfen werden, körperliche Strafen anwenden, um weitere Lynchmorde zu vermeiden.

Im Monat September seien keine tödlichen Auseinandersetzungen gemeldet worden. Allerdings habe es drei Versuche gegeben, Männer zu lynchen. Außerdem sei es zu Auspeitschungen gekommen. Der GAM-Bericht bewertet diese Art von Selbstjustiz als eine Form der Suche nach Sicherheit, die das Misstrauen der Bevölkerung in Bezug auf die Nationale Zivilpolizei PNC (Policia Nacional Civil) verdeutliche.

Die GAM erinnerte daran, dass es in den letzten Monaten Fälle von ausgepeitschten Männern und Frauen gegeben habe, die mit der Entführung und dem Verkauf von Kindern in Verbindung gebracht worden seien. Der Bericht erwähnt einen Mann und zwei Frauen, die im September geschlagen worden seien. Das Dokument berichtet über einen Vorfall am 6.September in San Pedro Carchá, Cobán, Alta Verapaz. Dort seien zwei Frauen verprügelt und insgesamt neun Personen bei einer Polizeiaktion zur Wiederauffindung eines entführten Kindes festgenommen worden. Laut Pressemitteilungen wurde der Vorfall mit der Langsamkeit der Ermittlungen der Sicherheitskräfte begründet. Die Anwohner seien in das Haus der Verdächtigten eingedrungen, hätten sie angegriffen und hätten dann gedroht, sie zu lynchen.

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