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Indígenas fordern Agrarreformen

Bolivien | 17.10.2006

(Buenos Aires, 18 de octubre 2006, púlsar-poonal).- Die Versammlung der Guaranis und die Landlosenbewegung fordern eine Änderung der Gesetzgebung des Staatlichen Institutes zur Agrarreform INRA (Instituto Nacional de Reforma Agraria), um eine gerechte Neuverteilung des Landes zu garantieren. Nachdem das INRA-Gesetz bereits zehn Jahre in Kraft ist, fordern die sozialen Organisationen vom bolivianischen Kongress nun, dass dieser der Reformierung des Gesetzes zustimmt. Ziel der Änderungen ist die Umsetzung eines Programms der Bodensanierung und der gerechten Neuverteilung des Landes.

Indigene Organisationen aus dem Osten des Landes wollen am Mittwoch Aktionen durchführen. Die Versammlung des Guarani-Volkes will die Straße zwischen Santa Cruz und Yacuiba blockieren. Sprecher der Landlosenbewegung MST (Movimiento Sin Tierra) betonten, dass die Regierung eine Zählung der landlosen Bauern und der verteilbaren Ländereien durchführen müsse. Nach Angaben der UN-Organisation PNUD (Programa de las Naciones Unidas) verfügen 100 Familien über 25 Millionen Hektar Ackerland, während zwei Millionen Bauernfamilien lediglich fünf Millionen Hektar bewirtschaften.

Das INRA-Gesetz wurde am 18. Oktober 1996 verabschiedet, um eine gerechte Landverteilung zu erwirken. Korruption und fehlender politischer Wille der INRA-Funktionäre führten jedoch dazu, dass die Regelwidrigkeiten anhalten. Der regionale Direktor der INRA Santa Cruz, Dionisio Rivas, bezichtigt den Ex.Präsidenten Jaime Paz Zamora, während seiner Regierungszeit Ländereien unter seinen politischen Gefolgsleuten illegal verteilt zu haben.

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