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Einbruch in Menschenrechtszentrum in Chiapas

Mexiko | 24.10.2006

(San Cristbal de Las Casas, 24. Oktober 2006, cimac-poonal).- Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolom de Las Casas (Frayba) gab bekannt, dass die Rumlichkeiten des Zentrums in San Cristbal de Las Casas am 22. Oktober von Unbekannten durchsucht wurden. In einem Schreiben an die zustndigen Behrden fordert das Zentrum eine Untersuchung des Falles und beklagt, dass zahlreiche Aktivisten und Aktivistinnen im Bundesstaat Chiapas in der Vergangenheit bereits Opfer hnlicher Vorgnge geworden seien. Dieser Fall wurde am 24. Oktober bekannt, als die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Zentrums die Eingangstr des Frayba offen vorfanden, ohne dass Spuren eines gewaltsamen Eindringens zu entdecken gewesen wren.

Anscheinend wurde nichts entwendet oder beschdigt, dennoch werden wir Anzeige erstatten, hie es von Seiten des Frayba. Angaben des Zentrums zufolge kam es bereits am 14. Mrz zu einem Einbruch bei David Mndez, einem Mitarbeiter des Zentrums. Im Juli wurde Manuel Hernndez, ein weiterer Mitarbeiter des Menschenrechtszentrums, bedroht. Im vergangenen Jahr hat das Menschenrechtszentrum Fray Bartolom de Las Casas insgesamt 20 Flle von bergriffen oder Drohungen gegen Menschenrechtsaktivisten und -aktivistinnen registriert. Bei fnf davon handelt es sich um Einbruchsflle wie dem am 22. Oktober.

Das Zentrum bietet juristische Untersttzung in Menschenrechtsfragen und hat bereits Flle wie das Massaker von Acteal im Jahr 1997 vor nationale und internationale Gerichte gebracht. Auch 122 Fllen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die mit Wissen des mexikanischen Staates durch die paramilitrische Gruppe Frieden und Gerechtigkeit im Norden von Chiapas in den Jahren zwischen 1995 und 1999 begangen wurden, konnten mit Hilfe des Zentrums aufgeklrt werden.

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