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Drogenboss bedroht Journalisten

Mexiko | 26.10.2006

(Guatemala-Stadt, 26. Oktober 2006, cerigua-poonal).- 31 Journalisten aus dem sdmexikanischen Bundesstaat Chiapas machten Roberto Figueroa Mazariegos verantwortlich fr jegliches Attentat auf die krperliche Unversehrtheit und die Leben von Rosy Guadalupe Prez und Marco Antonio Guilln Abarca. Rosy Guadalupe Prez ist Herausgeberin des Mediterrneo, Marco Antonio Guilln Abarca ist Herausgeber der Tageszeitung Diario Comitn.

Wir akzeptieren keine Zuflle bei irgendwelchen Zwischenfllen gegen die beiden. Folglich fordern wir von Figueroa Mazariegos, dass er weder versucht, ihnen Schaden zuzufgen noch die Freiheit der Presse und der Meinungsuerung in direkter oder indirekter Form einzuschrnken, schreiben die Journalisten. Sollte dies dennoch passieren, wrden sie alle ermitteln, was sich genau hinter seiner Person verberge, erklrten die Journalisten in einem Schreiben an Organisationen, die fr das Recht auf freien Meinungsuerung kmpfen.

Der Drogenboss Figueroa habe den beiden Journalisten mit dem Tod gedroht, weil in den erwhnten Medien ber die Festnahme seines Bruders Jorge Figueroa Mazariegos geschrieben wurde. Dieser sei wegen illegalem Menschenhandel in Chiapas verhaftet worden, war in einer Pressemitteilung zu lesen.

Die Berichterstattung verschiedener mexikanischer Printmedien ber die Verhaftung durch die auf organisierte Kriminalitt spezialisierte bundesstaatliche Untersuchungsbehrde SIEDO (Agencia Federal de Investigacin de la Subprocuradura de Investigacin Especializada en Delincuencia Organizada) der Generalstaatsanwaltschaft habe die Einschchterungen hervorgerufen. Der Verhaftete wurde in das Hochsicherheitsgefngnis El Amate verlegt. Die ihm angelasteten Delikte werden nun nach Bundesrecht verhandelt.

Die Drohungen Figueroas sind auch darauf zurckzufhren, dass die Medien ebenso ber seinen Fall berichteten. Er sa von 2002 bis 2006 im Gefngnis La Palma ein, da gegen ihn ein Verfahren lief wegen mutmalichen Geschften mit Mitteln illegaler Herkunft sowie wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, die Menschen illegal in die Vereinigten Staaten schleuste.

In einem Bericht der Generalstaatsanwaltschaft vom 10. Januar 2006 heit es, dass Roberto Figueroa der Gruppe angehrt habe, die den Menschenhandel zwischen 1997 und 2000 betrieben hatte. Figueroa habe Geschfte in Hhe von zwei Millionen Pesos angegeben, der Gesamtbetrag belaufe sich jedoch auf elf Millionen Pesos, von denen acht Millionen nicht belegt seien, so der Bericht weiter.

Nachdem Rosy Prez beschimpft und bedroht wurde, stellte sie bei der Generalstaatsanwaltschaft Anzeige gegen Roberto Figueroa. Die Journalistengruppe aus Chiapas schickte einen Brief an Figueroa, in dem sie ihn fr jedes Attentat gegen die Presse verantwortlich machen.

« Einbruch in Menschenrechtszentrum in Chiapas Gewalt gegen Kinder vor dem CIDH angezeigt »

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