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Gewalt gegen Kinder vor dem CIDH angezeigt

Guatemala | 21.10.2006

(Guatemala-Stadt, 21. Oktober 2006, cerigua).- Das Zentrum fr Gerechtigkeit und Internationales Recht CEJIL (Center for Justice and International Law) und guatemaltekische Kinderrechtsorganisationen zeigten vor der Interamerikanischen Kommission fr Menschenrechte (CIDH) die Vernachlssigung der Kinder in Guatemala und die verschiedenen Gewaltformen gegen sie an.

Nach einer Pressemeldung von CEJIL informierten Casa Alianza und die Soziale Bewegung fr die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Guatemala MSDNAJG (Movimiento Social por los Derechos de la Niez, Adolescencia y Juventud en Guatemala) die CIDH darber, dass zwischen Januar und Juli 2006 mehr als 200 Kinder und Jugendliche in der Hauptstadt gettet wurden. Demnach sind die Gewalttaten um 14 Prozent im Vergleich zu 2005 gestiegen. Diese Lage erzeugte eine starke Beunruhigung unter den Organisationen, die fr die Kinderrechte arbeiten.

Die Organisationen meldeten, dass die hohe Zahl von Kindermorden auf eine soziale Suberung im Land hindeute. Diese werde vom guatemaltekischen Staat und den Behrden geduldet. Whrend der Anhrung erluterten Vertreter des Staates, dass tatschlich von einer sozialen Suberung gesprochen werden knne. Zudem rumte die Staatsanwaltschaft ein, dass die Nationale Zivilpolizei (PNC) in einige der Kindermorde verwickelt sei.

Die Teilnehmer der Anhrung betonten, dass sich die Lage verschlechtert habe. Dies sei auf die staatliche Unfhigkeit zurckzufhren, die Straftaten gegen Kinder und Jugendlichen zu verfolgen. Dieser Zustand frdere die Straflosigkeit und zeige den Mangel an einer Politik auf, die den Respekt der Kinderrechte gewhrleistet.

Die CIDH zeigte sich ber die Lage besorgt und bot an, dass ihr Berichterstatter Paulo Sergio Pinheiro und ihr Guatemalareferent Vctor Abramovich das Land besuchen werden. Die VertreterInnnen von CEJIL, Casa Alianza und der Sozialen Bewegung hoffen, dass die Anhrung die Notwendigkeit gezeigt habe, dass der guatemaltekische Staat unmittelbar Manahmen ergreifen muss, um die Grundrechte der Kinder zu gewhrleisten.

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