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Internationale Programme verteilen gentechnisch veränderte Lebensmittel

Nicaragua | 23.10.2006

(Fortaleza, 23. Oktober 2006, adital-púlsar).- Ein großer Teil der Lebensmittel, die über das Welternährungsprogramm und das Projekt „Concern Internacional“ verteilt werden, sei gentechnisch verändert worden. Das „Mittelamerikanische Bündnis zum Schutz der ökologischen Vielfalt“ (Alianza Centroamericana de Protección a la Biodiversidad) kritisiert diese Hilfsprogramme. Die Programme seien an Kinder und schwangere Frauen gerichtet, da diese als schwächste Gruppen in der Bevölkerung betrachtet würden.

Die Repräsentantin der Gemeinde Jinotega María Centeno betonte, die Hilfe des Welternährungsprogramms sei nützlich. Dennoch bat sie die Organisationen, die gentechnisch veränderten Produkte durch einheimischen Mais und Kakao zu ersetzen. Mit Kakao werde das Nationalgetränk „Pinolillo“ hergestellt und es könne bei lokalen Produzenten gekauft werden. Centeno fügte hinzu: „Es darf nicht sein, dass man den internationalen Konzernen den Handel erleichtert. Damit ermöglicht man ihnen ein Monopol auf das Saatgut und gleich noch auf die Medikamente gegen die Schäden, die die gentechnisch veränderten Pflanzen anrichten.“

GENETIC-ID, ein international anerkanntes Labor für Genanalysen aus dem US-Bundesstaat Iowa, analysierte die in verschiedenen Schulen der Region Jinotega verteilten Lebensmittel. Das Ergebnis: die Nahrung war zu 100 Prozent gentechnisch verändert.

Das Mittelamerikanische Bündnis zum Schutz der ökologischen Vielfalt setzt sich in Nicaragua aus neun Organisationen zusammen. Diese arbeiten in den Bereichen Umweltschutz, Menschenrechte, nachhaltige Landwirtschaft, Gesundheit, Verbraucherschutz und Rechte der Arbeiter in der Lebensmittelproduktion.

« Therapeutische Abtreibung verboten Mobilisierung gegen die Politik des Internationalen Währungsfonds »

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