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Kongress debattiert Rechte homosexueller Paare

Kolumbien | 31.10.2006

(Bogot, Oktober 2006, sem).- Homosexuelle Paare werden in Kolumbien nicht von der Verfassung geschtzt. Sie haben deshalb keinen garantierten Zugang zu zivilen Rechten wie der Sozialversicherung oder dem Erbrecht , die normalerweise diejenigen haben, die eine Familie grnden. Jetzt wird im Kongress ein Gesetzesprojekt debattiert, um homosexuellen Paaren diese Rechte zu gewhren. Dafr msste jedoch Artikel 42 der Verfassung, der die familiren Pflichten als Kern der Gesellschaft verankert, gendert werden. Darin wird die Familie als Gemeinschaft eines Mannes mit einer Frau definiert, nicht jedoch eines Mannes mit einem Mann und/oder einer Frau mit einer Frau.

Der liberale Senator lvaro Arajo vertritt das Projekt im Kongress. Er erklrte, dass es eine Minderheit von Moralisten sei, die versuche die Initiative mit Aktionen wie dem Rckzug aus dem Parlamentssaal, wo seit mehr als fnf Wochen die Debatte gefhrt wird, zu verhindern. Virgilio Barco Isakson, Sohn des Ex-Prsidenten Virgilio Barco Vargas und Direktor der Nichtregierungsorganisation (NGO) Vielfltiges Kolumbien (Colombia Diversa), zeigte sich in der ffentlichkeit optimistisch in Bezug auf die Haltung im Kongress. In einem Gesprch mit dem Radiosender LA FM hielt er daran fest, dass man durch die Diskussion versuche, zwei wesentliche Aspekte zu regulieren: Es soll gleichgeschlechtlichen Paaren ermglicht werden, zur Sozialversicherung zugelassen zu werden und ein gemeinsames Vermgen zu schaffen. Die Diskussion drfe jedoch nicht in Richtung Familie als Thema abgleiten. Man laufe dann Gefahr, dass die Bevlkerung die Initiative ablehne, erklrte Vargas weiter.

Die NGO Colombia Diversa schtzt die homosexuelle Bevlkerung im Land auf acht Prozent bei den Mnnern und zwei Prozent bei den Frauen. Wenn die Gesetzesinitiative angenommen wird, wrde sich der Weg fr eine fortschrittlichere Politik gegenber der homosexuellen Gemeinde im Land ffnen.

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