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Großgrundbesitzer wegen Sklaverei verurteilt

Brasilien | 19.10.2006

(Buenos Aires, 19. Oktober 2006, púlsar).- Der Haciendabesitzer Aldimir Lima wurde wegen sklavenähnlicher Behandlung von Arbeitern zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Die Justiz verurteilte ihn zudem wegen Umweltverbrechen, illegalen Transports von Arbeitern und Dokumentenfälschung. Außerdem muss Lima eine Geldstrafe in der Höhe von 240 Mindestgehältern bezahlen. Die betroffene Hacienda befindet sich im Südosten des Amazonasstaates Pará, einer Region, in welcher derartige Fälle ziemlich häufig auftreten.

Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation OIT (Organización Internacional del Trabajo) fristen in Brasilien 25.000 Arbeiter unter sklavenähnlichen Bedingungen ihr Dasein. Eine vom brasilianischen Arbeitsministerium veröffentlichte Liste enthält die Namen von 178 Arbeitgebern, die ihre Arbeiter wie Sklaven behandeln. Über 60 davon befinden sich in Pará.

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