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Nein zum Anbau von Gen-Mais

Mexiko | 01.11.2006

(Lima, 1. November 2006, na).- Die mexikanische Regierung hat den Anbau von Gen-Mais zu Forschungszwecken erneut abgelehnt, der Import von genverndertem Saatgut vor allem aus den USA bleibt jedoch weiterhin zulssig. Am 16. Oktober wurden sieben Antrge der Konzerne Monsanto, Dow Agrosciences und Pioneer auf Zulassung von Versuchsfeldern mit Gen-Mais von der mexikanischen Landwirtschaftsbehrde SENASICA abschlgig beschieden zum dritten Mal seit 2005.

Die Ablehnung wurde mit der ausstehenden Regelung des 2003 beschlossenen Gesetzes ber Biosicherheit begrndet, sowie mit dem Fehlen eines Abkommens, in dem die fr den Anbau von Gen-Mais zulssigen Regionen festgelegt sind. Zur Begrndung wurde weiterhin angefhrt, dass die rechtlich erforderliche Definition der Sonderverordnung fr den Schutz von Mais noch nicht erfolgt sei. Der Anbau von genvernderten Pflanzen ist in vielen Lndern umstritten: sowohl wegen der Macht, die wenige multinationale Konzerne ber die Technologie haben, als auch wegen der mglicherweise gesundheits- und umweltschdlichen Auswirkungen. Mais gehrt in Mexiko zu den Grundnahrungsmitteln. Etwa 3,1 Mio. Bauern bauen hier Mais an, die Mehrheit verwendet dabei selbst gewonnenes Saatgut.

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