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Rücküberweisungen steigen weiter an

Lateinamerika | 01.11.2006

(Lima, 1. November 2006, na).- Wie die Interamerikanische Entwicklungsbank BID (Banco Interamericano de Desarrollo) am 18. Oktober mitteilte, erhalten die Karibik und Lateinamerika dieses Jahr rund 60 Milliarden US-Dollar an Geldern von Bürgern, die im Ausland leben. Davon entfallen laut der Studie mit dem Titel „Geld nach Hause“ des multilateralen Fonds für Geldanlagen des BID (FOMIN) 45 Milliarden US-Dollar auf Überweisungen von 12,6 Millionen lateinamerikanischer Immigranten, die in den USA arbeiten. Nach Angaben der Studie sind drei von fünf Personen, die Geld an ihre Familien überweisen, gemäß den US-Standards der „armen Arbeiterschicht“ zuzuordnen, die über jährliche Einnahmen von weniger als 30.000 US-Dollar verfügen.

„Wir haben es hier mit Autoplatzanweisern, Hotelreinigungskräften und Bauarbeitern zu tun“, sagt Sergio Bendixen, der für die Befragung der 2.500 Immigranten in 48 US-Bundesstaaten zuständig war, auf deren Grundlage die Studie beruht. Der Direktor der FOMIN, Donald F. Terry, sagte hierzu, es sei wahrscheinlich, dass man auf Grund der vorherrschenden wirtschaftlichen und demografischen Tendenzen in den Entwicklungsländern und den Industrienationen mit einem Anstieg der ausländischen Bevölkerung in den USA rechnen müsse. Diese Annahme steht im Zusammenhang mit dem Rückgang der Geburtenrate und der steigenden Zahl von Rentenempfängern unter der einheimischen Bevölkerung. Auch härtere Einwanderungsgesetze würden den Zustrom ausländischer Arbeitskräfte nicht eindämmen können. „Wenn der US-amerikanische Arbeitsmarkt weiterhin wächst, dann müssen mehr Arbeitskräfte aus anderen Ländern kommen,“ so Terry. “Dies ist die Realität der heutigen Welt.

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