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Menschenrechtler und Regierung kritisieren kolumbianische Regierung

Ecuador | 09.11.2006

(Fortaleza, 9. November 2006, adital-poonal).- Die Menschenrechtsorganisation APDH Ecuador (Stndige Menschenrechtsversammlung Ecuador) untersttzt die Haltung des ecuadorianischen Auenministeriums, das in einem Protestschreiben an die kolumbianische Staatsfhrung Militrs und politische Funktionre fr ihre permanenten Drohgebrden kritisiert hatte. Ohne jeden Hintergrund und ohne jegliche Beweise werde wieder einmal darauf beharrt, das Land gewhre Ral Reyes, einem der Anfhrer der Revolutionren Streitkrfte Kolumbiens (FARC), seit zwei Jahren Unterschlupf auf ecuadorianischem Boden. Diese Behauptungen seien Teil einer durch die Medien geschrten psychologischen Kriegstaktik, die das Land gegen Ecuador fhre.

Die APDH lehnt den medialen Krieg gegen unser Land kategorisch ab, zumal die Aktionen auf den unserisen und hochgradig korrupten kolumbianischen Geheimdienst und seine Behrden zurckgehen, heit es in einer Presseerklrung der Menschenrechtsorganisation. Pressesprecher Alexis Ponce wies in einer an die ecuadorianische Bevlkerung, die Regierung und den Prsidenten des Landes Alfredo Palacio gerichteten Erklrung auf die drei Komponenten dieser Offensive hin.

Zum einen bestehe eine regionale Komponente: Der kolumbianische Prsident lvaro Uribe habe gemeinsam mit seinem Diplomatenstab und seinem Militrapparat bereits Venezuela angegriffen und behauptet: Dieses Land bietet Guerillachefs Unterschlupf. Auch dieser Vorwurf aus der kolumbianischen Gerchtekche entbehre jeglicher Beweise. Nun richte sich die Strategie der blen Nachrede auch gegen Peru, wo den Behauptungen des kolumbianischen Geheimdienstes und separatistischer Gruppen in Loreto zufolge ebenfalls subversive kolumbianische Subjekte Unterschlupf finden.

Die zweite Komponente sei im Fall Ecuadors zweifelsfrei eine Politische, da Uribes mit unbewiesenen Behauptungen gespickter medialer Krieg das unmittelbar vor den Parlamentswahlen befindliche Land in einem besonders empfindlichen Moment treffe. Mit ihren Aktionen versuchten der militrische Geheimdienst und der kolumbianische Diplomatenstab bestimmte Teile der Bevlkerung einzuschchtern und der angekndigten Allianz zwischen dem Spitzenkandidaten lvaro Noboa und der kriegstreiberischen Interventionspolitik lvaro Uribes unterschwellig Vorschub zu leisten. Der Groindustrielle Noboa hat sich aufgrund der Namensgleichheit mit Uribe selbst den Zusatz Der Namensvetter gegeben.

Drittens seien die skandalsen Ausflle ein deutlicher Beweis fr den fortgesetzten Respektsverlust der kolumbianischen Regierung gegenber Ecuador. Dahinter stehe jedoch auch ein klares Ziel: Der Mord an zwei Ecuadorianern solle strafrechtlich nicht verfolgt werden. Die Organisation APDH habe jedoch ein Video erstellt, mit dem die nheren Umstnde der am 15. Oktober 2006 verbten Morde bewiesen werden knnten.

Alexis Ponce erklrte, nun sei der Moment gekommen, uns an die internationale Staatengemeinschaft zu wenden, um die psychologischen, durch die Medien gesttzten kriegerischen Operationen Kolumbiens gegen unser Land ffentlich anzuprangern, um Uribes bsartige Machenschaften gegen Ecuador und die Andenstaaten aufzudecken. Diese Einmischungspolitik zielt darauf ab, unser Land zu schwchen und Druck bezglich eines Konflikts zu erzeugen, den dieser nervenschwache Prsident und seine unfhigen Streitkrfte selbst zu lsen bis heute nicht fhig sind.

« Aktivisten aus dem Departement Sucre auf Todesliste Gewerkschaft klagt Noboa an, gegen Arbeitsrechte zu verstoen »

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