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Justiz hebt Pinochets Immunität auf

Chile | 09.11.2006

(Buenos Aires, 9. November 2006, púlsar).- Das Berufungsgericht in Santiago de Chile beschloss am vergangenen Mittwoch, die Immunität des ehemaligen Diktators Augusto Pinochets aufgrund der Folterung und Entführung des katholischen Priesters Antonio Llidó Mengual im Jahr 1974 aufzuheben. Die Entscheidung der Richter fiel mit 13 Ja-Stimmen und acht Gegenstimmen.

Die Aufhebung der Immunität Pinochets wurde von der Rechtsanwältin Fabiola Letelier vor dem zuständigen Richter Jorge Zepeda beantragt. Dieser überstellte im vergangenen August den Antrag an das Berufungsgericht. Zepeda stellte in seinem Urteil der ersten Instanz fest, dass Llidó gefoltert wurde und dass er während der Diktatur in dem Haftzentrum der Geheimpolizei ohne jegliche Garantie festgehalten wurde.

Der Priester Antonio Llidó war Mitglied der Bewegung Christen für den Sozialismus. Er wurde zuletzt 1974 in einem Haftzentrum, das als „Cuatro Alamos“ bekannt wurde, lebend gesehen. Richter Jorge Zepeda führte im Mai 2003 den Prozess gegen den ehemaligen Direktor des damaligen Geheimdienstes DINA (Dirección de Inteligencia Nacional), Manuel Contreras, und acht andere Mitglieder dieser Organisation, die für die Entführung von Llidó verantwortlich gemacht wurden.

« Klage gegen Richtlinien zur Privatisierung von Energievorkommen Iberoamerikanisches Gipfeltreffen gegen Kriminalisierung von Migranten »

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