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Iberoamerikanisches Gipfeltreffen gegen Kriminalisierung von Migranten

Lateinamerika | 07.11.2006

(Fortaleza, 7. November 2006, adital-poonal).- Das Iberoamerikanische Gipfeltreffen in Montevideo, an dem zahlreiche Staatschefs und Vertreter von 22 Nationen teilnahmen, ging mit der Unterzeichnung verschiedener Abkommen und einigen bemerkenswerten Ergebnissen zu Ende. Im Zentrum der Gesprche stand das Thema Migration. Mehrere Beitrge forderten eine gemeinschaftliche Ablehnung der Kriminalisierung von Migranten, und die Garantierung eines respektvollen und wrdigen Umgangs in den Ankunftsorten. Diese bereinkommen wurden auch im "Abkommen von Montevideo ber Migration und Entwicklung" festgeschrieben. Dort heit es: Es ist unabdingbar, die Migranten ins Zentrum der Migrationsprogramme und Projekte zu stellen und einen respektvollen Umgang zu garantieren unabhngig ihrer spezifischen Migrationssituation, ihrer Nationalitt, ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts oder Alters.

Die parallel stattfindenden Treffen der Zivilgesellschaft formulierten hnliche Ziele. Das II. Zivile Iberoamerikanische Treffen benannte in der abschlieenden Erklrung "Eine Welt ohne Mauern fr eine nachhaltige Entwicklung fr Alle" die Probleme der Migration noch genauer und forderte die Umsetzung konkreterer Manahmen wie beispielsweise die Unterzeichnung der Internationalen Konvention zum Schutz der migrantischen Arbeitnehmer und ihrer Familien durch die Vereinten Nationen und die Implementierung in jedem der Mitgliedsstaaten.

Das offizielle Gipfeltreffen kritisierte auch den geplanten Mauerbau der Vereinigten Staaten an der Grenze mit Mexiko. Insgesamt unterzeichneten die Staatschefs zwlf verschiedene Abkommen und Erklrungen zu unterschiedlichen Themenbereichen, von der Vereinheitlichung des Energiemarktes bis hin zum Wirtschaftsembargo der USA gegen Kuba.

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