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USA nimmt militärisch-technische Kooperation wieder auf

Lateinamerika | 14.11.2006

(Montevideo, 14. November 2006, comcosur-poonal).- Der US-Präsident George Bush ordnete an, die militärische Unterstützung und Ausbildung in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern wieder aufzunehmen. Unter diesen Ländern ist auch Uruguay. Laut offiziellen Dokumenten war dem Land die Unterstützung entzogen worden, da es US-Soldaten keine Immunität vor dem Internationalen Gerichtshof gewährt hatte. Die Entscheidung, die bereits am 2. Oktober getroffen worden war, wurde erst jetzt öffentlich bekannt gegeben. In der Liste sind afrikanische, europäische und Länder der englischsprachigen Karibik aufgeführt, sowie Brasilien, Mexiko, Bolivien, Peru, Ecuador, Costa Rica, Paraguay und Uruguay.

Bush bekräftigte, dass diese Entscheidung wichtig für die nationalen Interessen der USA sei. Führende US-Militärs und Politiker hatten zuvor ihre Besorgnis darüber ausgedrückt, dass das Land seine militärischen Alliierten in der Region aufgegeben habe. Das entstandene Vakuum sei von Ländern wie China gefüllt worden, das dort ausgebildet habe. „Andere Staaten wie z.B. China nutzen die Situation aus. Wir werden den Kontakt zu einer Generation lateinamerikanischer Führungspersonen verlieren. Das wird uns in der Zukunft zum Verhängnis werden.“ sagte Bantz Craddock, der Chef des Südkommandos der US-amerikanischen Streitkräfte während einer öffentlichen Anhörung im Kongress im vergangenen März.

Die militärisch-technische Hilfe wurde denjenigen Ländern entzogen, die mit Washington kein Abkommen über die Unantastbarkeit US-amerikanischer Soldaten gegenüber möglicher Verpflichtungen vor dem Internationalen Gerichtshof unterzeichnet hatten. Laut Craddock kamen im Jahr 2003, dem letzten Jahr vor In-Kraft-Treten der Sanktionen, noch ein Viertel der auszubildenden Militärs aus den sanktionierten Ländern.

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