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JournalistInnen leben gefährlich

Mexiko | 23.11.2006

(Fortaleza, 23. November 2006, adital-poonal).- JournalistInnen aus Argentinien, Bolivien, Cuba, Venezuela, Paraguay, der Dominikanischen Republik, Chile, Uruguay und Mexiko haben am 22. November von den mexikanischen Behörden die Aufklärung der 28 Morde und der zwei Entführungen von KollegInnen sowie die sofortige Freilassung weiterer JournalistInnen gefordert. Die Erklärung wurde während einer vom 16. bis 22. November im argentinischen Buenos Aires abgehaltenen Medien- und Kulturtagung für Lateinamerika und die Karibik veröffentlicht.

Die JournalistInnen fordern die Freilassung des Sohns des Eigentümers der Zeitung „Cuarto Poder“, Conrado de la Cruz Morales, sowie des politischen Kolumnisten dieses Blattes und der Zeitung „El Orbe“, Ángel Mario Ksheratto Flores. Beide wurden auf Anweisung des chiapanekischen Gouverneurs Pablo Salazar Mendiguchía, der mittels Staatsanwaltschaft und restriktiver Gesetze die Presse knebelt, festgenommen.

Nachdem auf der Tagung in Buenos Aires über die derzeitige Situation der Medienberichterstattung in Mexiko informiert worden war, richteten JournalistInnen aus neun Ländern ein Schreiben an die mexikanische Botschafterin in Argentinien, in dem sie ein Ende der Gewalt gegen ihre KollegInnen einfordern. Die JournalistInnen gaben zu verstehen, dass sie ihr Augenmerk solange auf die Situation in Mexiko richten werden, wie die dortige Regierung nicht auf die aufgeworfenen Fragen reagiere. Bei dem Treffen wurde auch der Aufbau einer Internetpräsenz unter dem Namen „Periódico del Sur“ beschlossen, die zur Darstellung der Probleme und gemeinsamer Themen dienen soll.

Nach Angaben der mexikanischen Journalisten Teodoro Rentería Villa, Octavio Raziel García und Miguel González Alonso wurden „während der Amstzeit von Präsident Vicente Fox 28 Kollegen ermordet und zwei sind verschwunden“. Fox von der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) gibt sein Amt am Freitag (1. Dezember) an seinen Nachfolger Felipe Calderón (PAN) ab.

« Wieder ein Journalist ermordet Ländlicher gemeindebasierter Tourismus im Aufwind »

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