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Alle 48 Stunden wird eine Frau ermordet

Karibik | 21.11.2006

(Santo Domingo, 21. November 2006, cimac-sem-poonal).- Zwischen Januar und September dieses Jahres wurde in der Dominikanischen Republik durchschnittlich jeden zweiten Tag eine Frau ermordet. Doch die 143 Frauenmorde in neun Monaten verursachen weder Unruhe noch Aufruhr, obwohl sie relativ hufig in der ffentlichkeit thematisiert werden. Die Dominikanische Republik hat 8,5 Millionen Einwohnern, die Hlfte davon sind Frauen.

Ein Teil der Personen, die sich mit den Phnomen beschftigen, geht davon aus, dass die Frauenmorde wieder abnehmen werden, da Gewalt gegen Frauen aufmerksamer beobachtet werde. Diese Erklrung berzeugt jedoch nicht, auch wenn es stimmt, dass sich mehr Frauen trauen, ihre Angreifer wegen Schlgen und anderen Misshandlungen zu verklagen. Ende September vergangenen Jahres erreichte die Zahl der Ermordeten die Hundert. Die Gesamtzahlen von vorhergehenden Zeitrumen beliefen sich auf 114 im Jahr 2004, 117 im Jahr 2003 und 111 im Jahr 2002. Im Jahr 2000, als insgesamt 131 Frauen ermordet wurden, hatte sich die Zahl Ende September auf 113 belaufen. Das lsst fr dieses Jahr einen makabren Rekord befrchten.

Die Suche nach Erklrungen fr ein derartiges Aggressionsniveau, das sich auf andere Bereiche des dominkanischen Alltags ausweitet, beunruhigt Akademiker und Vertreter der Regierung. Gerade die Regierung, von der Manahmen erwartet werden mssen, hat es noch nicht geschafft, mit einem konkreten Programm fr den Rckgang der grausamen Taten zu sorgen.

Vor kurzem stufte der Prsident der Nationalen Polizei (Polica Nacional) Bernardo Santana Pez den Drogenkonsum als Hauptquelle der Gewalt ein. Die Dominikanische Republik entwickle sich zur bevorzugten "Brcke" zentral- und sdamerikanischer Drogendealer, um Betubungsmittel in die Vereinigten Staaten zu schaffen.

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