Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Cusco Spanisch Sprachreise, Spanischkurs und Spanischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Donnerstag, der 20. September 2018  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Néstor Kirchner bezeichnet Tabaré Vázquez als „unnachgiebig“

Argentinien | 23.11.2006

(Buenos Aires, 23. November 2006, púlsar-poonal).- Nachdem die Weltbank dem finnischen Unternehmen Botnia ein Kredit gewährt hat, kritisierte der argentinische Präsident Néstor Kirchner erneut seinen uruguayischen Kollegen Tabaré Vázquez. Kirchner sprach sich gegen die Entscheidung des internationalen Finanzinstituts aus, bat aber gleichzeitig die argentinischen Demonstranten um die Aufhebung ihrer Blockaden. Die Aktivisten wehren sich ebenso wie die Regierung in Buenos Aires gegen den Bau einer Papierfabrik durch Botnia auf uruguayischem Boden. Sie befürchten, dass das Projekt auf argentinischer Seite große Umweltschäden verursachen wird. Vázquez hingegen verteidigt das Vorhaben.

„Wir baten den unnachgiebigen uruguayischen Präsidenten darum, dass wir doch bitte darüber diskutieren sollten, auf welche Art und Weise wir mit Botnia verfahren, damit die Umwelt nicht verschmutzt wird und unsere Befürchtungen über eine zukünftige Kontaminierung nicht noch wachsen“, erklärte Kirchner. Vázquez schickte indes einen seiner Minister, um Kirchner zu empfangen. Er kritisierte die Aussagen des Argentiniers als unangemessen.

Nach Meinung der Weltbank seien Vorwürfe über „katastrophale Umweltschäden“ im Rio Uruguay substanzlos. Zugleich erklärte die Institution, dass die Konstruktion der Papierfabrik durch die finnische Firma „signifikative“ wirtschaftliche Vorteile für das Land bringe.

Die Aktivisten von Gualeguaychú aus der betroffenen argentinischen Provinz Entre Ríos kündigten an, an der Grenze auf unbestimmte Zeit eine Blockade zu errichten. Die Brücke, die das Land mit Uruguay verbindet, solle blockiert werden. Der uruguayische Außenminister Reinaldo Gargano erklärte mit Blick auf diese Ankündigung, dass die Grenzblockaden „nicht nur mit dem Vertrag von Asunción brechen, der dem Wirtschaftsbündnis Mercosur zugrunde liegt und einen freien Tranport von Personen sowie Waren zwischen den Ländern zusichert, sondern auch entsprechende Beschlüsse des Internationalen Gerichtshofs von Den Haag ignorieren“.

« Neue Datenbank im Kampf gegen Sklavenarbeit eingerichtet Parlamentarier gegen Schwangerschaftsabbruch »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen