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Umstrittener US-Einsatz

Guatemala | 30.11.2006

(Guatemala-Stadt, 30. November 2006, cerigua-poonal).- Kritik und Untersttzung erhielt die militrische Operation Nuevos Horizontes des Sdkommandos der Vereinigten Staaten, dessen Verlngerung am vergangenen Mittwoch (29. November) vom guatemaltekischen Parlament genehmigt wurde. Die Operationen des kommenden Jahres werden sich auf San Marcos konzentrieren. Die Region wurde im Oktober 2005 durch den Hurrikan Stan schwer verwstet.

Das Parlament genehmigte die Fortsetzung der US-amerikanischen Operationen in Guatemala mit der Begrndung, dass diese seit ihrem Beginn im Jahr 1994 gute Ergebnisse erzielt htten. In den Gemeinden seien Gebude errichtet worden, erklrte der Abgeordnete der Unionistischen Partei (Partido Unionista) der lokalen Presse.

Die Abgeordnete der ehemaligen Guerillaorganisation URNG (Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca) Alba Estela Maldonado kritisierte die Untersttzung der US-amerikanischen Initiative. Die US-Amerikaner wrden rztliche Sprechstunden abhalten und Bauarbeiten in San Marcos durchfhren. Maldonado ist der Auffassung, dass die Brigade kubanischer rzte, die die medizinische Versorgung in ganz entlegenen Orten des Landes gewhrleiste, nicht die gleiche Behandlung erfahre.

Die Arbeit der kubanischen rzte werde behindert, da sie von den guatemaltekischen Gesundheitsbehrden nicht untersttzt wrden. Die Mediziner wrden zudem von ihren guatemaltekischen Kollegen geschnitten, die vor fnf Monaten die Hausbesuche einstellten und die Patienten ihrem Schicksalen berlassen htten. Nur die kubanischen Mediziner wrden sich in entlegene Ortschaften aufmachen.

In den lndlichen Regionen des Landes fehlt es an sozialen Leistungen, besonders im Gesundheitsbereich. Dieser Bedarf wird hauptschlich von den rzten aus Kuba gedeckt. Allerdings werden sie nur eingeschrnkt von der Regierung und dem Parlament untersttzt.

Die Kritiker der US-amerikanischen Operation fragen sich, ob die US-amerikanischen Soldaten wirklich nur Gesundheitsvorsorge in die Gemeinden von San Marcos bringen werden, die von dem Sturm Stan getroffen wurden. Sie fragen auch, ob sie sich nur dem Bau von Schulen, Brunnen und anderen Bauarbeiten widmen werden.

Marco Antonio Barahona, Analytiker der Vereinigung fr Forschung und Soziale Studien ASIES (Asociacin de Investigacin y Estudios Sociales), erklrte, dass die Initiative den US-amerikanischen Truppen die Gelegenheit gebe, bungen durchzufhren, die sie in ihrem Land nicht durchfhren knnten. Es gibt strategische Interessen beide Lnder, aber das ist normal in dieser Art von Beziehungen, sagte Carmen Ada Ibarra von der Stiftung Myrna Mack.

San Marcos war Schauplatz mehrerer Truppeneinstze. Die Regierung hatte in weniger als drei Monaten zwei Mal den Ausnahmezustand in mehreren Gemeinden des Departements verhngt, um den Drogenhandel und die organisierte Kriminalitt zu bekmpfen. Allerdings wurden die Ergebnisse dieser Operationen kritisiert, da die Anfhrer dieser illegalen Gruppen nicht verhaften wurden.

« Empfehlungen des UN-Ausschusses gegen Folter sollen umgesetzt werden Jagd auf Haitianer nach Ermordung einer Minderjhrigen »

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