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Jagd auf Haitianer nach Ermordung einer Minderjährigen

Karibik | 29.11.2006

(Buenos Aires, 29. November 2006, púlsar).- Nach dem ein haitianischer Landarbeiter beschuldigt wurde, ein elfjähriges Mädchen ermordet zu haben, begannen die Anwohner eine kollektive Jagd auf in der Region ansässige haitianische Arbeiter. Spontan organisierten sich Gruppen dominikanischer Bürger, die mit Macheten, Stöcken und Steinen bewaffnet jeden angriffen, der dem Aussehen nach Haitianer sein konnte. Arbeiter aus Haiti, die sich in diesem Moment auf den Straßen aufhielten, wurden Opfer von Machetenhieben. Anderen gelang es, sich auf die weiter entfernt entlegenen Felder zu flüchten. Einige der durch Hieb- und Stichwaffen Schwerverletzten wurden in das Kreiskrankenhaus Luis Morillo King de La Vega eingeliefert.

Ebenso führten die Migrationsbehörden, unterstützt durch die örtliche Polizei, einen Großeinsatz durch, um Haitianer aufzugreifen und auszuweisen. Etwa 120 haitianische Arbeiter wurden zur Ausweisung festgenommen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Eigentum mitzunehmen oder ihre Familien zu benachrichtigen.

Die dominikanische Polizei gab später die Festnahme eines Haitianers bekannt, der vom Vater des Mädchens als Täter identifiziert worden war. Die diplomatische Vertretung Haitis wurde von den beteiligten Behörden jedoch weder über die Ausweisungen noch über die Verhaftung des mutmaßlichen Täters informiert.

« Umstrittener US-Einsatz Freihandelsabkommen unterzeichnet »

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