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Oaxaca: Freilassung der mutmaßlichen Mörder von Brad Will

Mexiko | 06.12.2006

(Buenos Aires, 6. Dezember 2006, púlsar).- Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen sind Abel Santiago Zárate, Verantwortlicher für Öffentliche Sicherheit in der im Bundesstaat Oaxaca gelegenen Gemeinde Santa Lucía del Camino, und sein Leibwächter Orlando Manuel Aguilar Coello aus der Haft entlassen worden. Die beiden stehen unter dem Verdacht, den US-amerikanischen Journalisten Brad Will ermordet zu haben. Der Indymedia-Kameramann war am 27. Oktober während einer Demonstration gegen die Regierung Oaxacas erschossen worden.

Trotz der Indizien und der Zeugenaussagen, denen zufolge die beiden Männer das Feuer auf den Journalisten eröffnet haben sollen, wurden die Verdächtigen am 1. Dezember nach einmonatiger Untersuchungshaft wieder freigelassen, schreibt die mexikanische Tageszeitung La Jornada. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Oaxaca teilte ohne weitere Angaben mit, dass der bei der Tötung Wills benutzte Waffentyp nicht mit den von den beiden Verdächtigen benutzten Schusswaffen übereinstimme.

Reporter ohne Grenzen ist sich sicher, dass „die Behörden die Ergebnisse der Autopsie an Brad Will manipuliert haben, damit der Mord auf die Aktivisten der `Versammlung der Bevölkerung Oaxacas` APPO (Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca) zurückfällt, über deren Demonstrationen der Journalist berichtete”. Die Organisation beklagt: „Abel Santiago Zárate und Orlando Manuel Aguilar Coello – Kronzeugen des Mordes, wenn nicht selbst die Mörder des Journalisten – sind jetzt wieder frei, während andere Verdächtige noch nicht einmal festgenommen wurden”. Nach Ansicht von Reporter ohne Grenzen sei „die Maßnahme eine regelrechte Beleidigung für das Opfer und eine Ermunterung, Straftaten zu begehen”.

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