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Opferangehörige von Supermarktbrand fordern Gerechtigkeit

Paraguay | 02.08.2006

(Fortaleza, 2. August 2006, adital-poonal).- Die Angehörigen der Opfer des Brandes im Supermarkt Ycuá Bolaños in Asunción, bei dem am 1. August vor zwei Jahren 360 Menschen gestorben und weitere 500 verletzt worden waren, fordern Gerechtigkeit. Anderenfalls seien sie bereit, „auf eigene Faust Gerechtigkeit herzustellen, und schrecken nicht davor zurück, den Supermarkt anzuzünden, damit ihre Stimmen gehört werden“, sagten einige von ihnen gegenüber der Agentur Jakueke.

Die Justiz ist währenddessen noch damit beschäftigt, die Verantwortlichen zu finden. Die juristischen Vorgänge kommen nur langsam voran. Es gebe viele Hindernisse, die den Abschluss des Falles und die Bestrafung der Schuldigen der Tragödie verzögern würden, erklärte die Organisation „Kein Vergessen, kein Vergeben“, der viele Verwandte der Opfer von Ycuá Bolaños angehören.

Der Prozess begann am 24. Juli mit den Hauptangeklagten Juan Pío Paiva und Daniel Paiva, den Besitzern des Geschäfts, sowie dem Wachmann Daniel Areco. Angehörige, Anwälte und Journalisten waren anwesend. Einige Tage später demonstrierten die Angehörigen vor dem Justizpalast gegen die Angeklagten. Die Demonstration war von der Organisation „Kein Vergessen, kein Vergeben“ organisiert worden.

Nach Meinung von Vertretern der Opferangehörigen ist es wichtig, dass sich Staatsvertreter am Prozess beteiligen, weil die Entschädigungszahlungen, die vom Urteil abhängen, Zeit brauchten. „Wir warten und warten. Der Vorfall ist schon zwei Jahre her und wir haben die Schuldigen immer noch nicht“, so die Organisation. Die Menschenrechtskommission des Parlaments untersucht noch, ob ein Verhandlungstisch eingeführt wird.

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