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Correa kritisiert kolumbianischen Herbizideinsatz in Grenzregion

Kolumbien | 12.12.2006

(Buenos Aires, 13. Dezember 2006, púlsar).- Kolumbianische Behörden haben bestätigt, dass die Anti-Drogen-Polizei derzeit 100 Meter von der ecuadorianischen Grenze entfernt von Flugzeugen aus Herbizide zur Zerstörung illegaler Koka-Felder sprüht. Der Verteidigungsminister Kolumbiens Juan Manuel Santos gab am 12. Dezember bekannt, dass die Operation gegen den Drogenhandel das Ziel habe, die in der Grenzregion Putumayo zunehmend angebauten Koka-Pflanzen zu zerstören. “Unser Ziel ist die Vernichtung aller Koka-Anbaugebiete. An der Grenze zu Ecuador haben die Straftäter ausgenutzt, dass wir diesen zehn Kilometer breiten Streifen nicht besprüht haben. Sie haben auf einer Fläche von über 10.000 Hektar ein ganzes Koka-Meer angebaut, das wir vollständig zerstören werden”, so der Minister.

Die ecuadorianischen Behörden haben angekündigt, die Entscheidung Kolumbiens zu prüfen. Währenddessen behielten sich Sprecher der am 15. Januar nächsten Jahres neu antretenden Regierung vor, internationale Organisationen einzuschalten, falls Auswirkungen auf Ecuador festgestellt würden.

Der designierte ecuadorianische Präsident Rafael Correa forderte in der Tageszeitung “El Comercio de Quito” von Kolumbien, die Anpflanzungen “per Hand” zu zerstören. Für Ecuador stehe fest, dass durch das Streuen von Herbiziden mit dem Wirkstoff Glyphosat von Flugzeugen aus die Umwelt und die Gesundheit von Menschen beeinträchtigt werden. Der kolumbianische Außenminister Francisco Carrión sagte, die ecuadorianische Position sei “klar” in dem Sinne, dass “sie diese Form von Herbizideinsätzen im zehn Kilometer breiten Grenzstreifen nicht akzeptiert”.

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