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Besprühungen: Correa und Uribe erzielen Einigung

Ecuador | 11.01.2007

(Buenos Aires, 11. Januar 2007, pulsar-poonal).- Während ihres Besuches in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua im Rahmen der Vereidigung Daniel Ortegas zum Präsidenten, erzielten der kolumbianische Regierungschef Álvaro Uribe und der neu gewählte Präsident Ecuadors Rafael Correa eine Einigung in ihrem Streit um die Besprühung von Kokafeldern.

Die Amtsträger trafen sich für etwa eine halbe Stunde, um den bilateralen Konflikt anzugehen, der sich durch kolumbianische Besprühungen mit dem Herbizid Glyphosat im Grenzgebiet entwickelt hatte. Die ecuadorianische Regierung hatte die Besprühungen auf ihren Gebiet kritisiert, die Kolumbianer warfen den Ecuadorianern hingegen vor, illegale Kokapflanzungen zu tolerieren und veröffentlichten Fotos vermeintlicher Kokafelder.

Der erste Punkt, auf den man sich einigen konnte, ist die Zusage Kolumbiens, das benachbarte Land jedes Mal zu informieren, wenn Besprühungen in der Grenzregion vorgenommen werden. Dies soll Ecuador ermöglichen, Inspekteure zu schicken, um zu überprüfen, ob Glyphosat auf die ecuadorianische Seite der Grenze gelangt.

Zudem vereinbarten die Präsidenten gemeinsam mit der Organisation Amerikanischer Staaten, eine Dreiparteienkommission einzurichten, die sicherstellt, dass während der Besprühungen weder direkt noch indirekt Glyphosat die ecuadorianische Seite erreicht. Auch wurde beschlossen, das Ausmaß des Schadens durch das Glyphosat zu analysieren und dafür sowohl auf kolumbianischer als auch auf ecuadorianischer Seite Proben zu sammeln.

Politische Beobachter in Ecudaor kritisierten, die Vereinbarung ihres als links geltenden Staatschefs sei ein Rückschritt gegenüber vorhergehenden Verhandlungen, die von Correas bürgerlichem Vorgänger mit der kolumbianischen Regierung geführt worden waren.

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