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Bischof und Menschenrechtsaktivist erhält Morddrohungen

Brasilien | 07.01.2007

(Montevideo, 7. Januar 2007, comcosur).- Don Erwin Krautler, Menschenrechtsaktivist aus Pará und Präsident des Indígena-Missionsrates der Katholischen Kirche CIMI (Conselho Indigenista Missionário), hat eine weitere Morddrohung erhalten. Darüber informierte der Bischof am 3. Januar die Bundespolizei der Gemeinde Altamira im Bundesstaat Pará. Der Geistliche ist durch mehrere Anzeigen gegen Großgrundbesitzer, Holzhändler und Politiker aus der Region bekannt geworden.

Er erklärte, dass man ihn zuletzt Ende des Jahres 2006 bedrohte, nachdem er eine Bande von Rechtsbrechern angeklagt hatte, die sexuellen Missbrauch und Kinderprostitution fördern. Don Erwin betont, dass die angeklagte Verbrecherbande aus ehemaligen Politikern, Ärzten und Unternehmern bestehe – Leute also, die ihr Vermögen benutzten, um sich nötigenfalls freizukaufen. Jetzt aber müssten sie vor Gericht.

Der Bischof klagt außerdem die Straflosigkeit im Mordfall der Missionarin Dorothy Stang an, die 2005 von Auftragsmördern erschossen wurde. In diesem Fall wurden fünf Personen angeklagt, drei von ihnen sind jedoch noch immer auf freiem Fuß. Der seit mehr als 40 Jahren im Amazonasgebiet lebende Don Erwin ist der Meinung, dass weitere Personen in diesen Mord verwickelt sind. Aufgrund der letzten Morddrohung gegen ihn, die durch einen anonymen Telefonanruf ausgesprochen wurde, befindet er sich unter polizeilichem Schutz. Die Bundespolizei wird ein Verfahren eröffnen, um den Drohungen nachzugehen und andere Personen ebenfalls zu einer Aussage zu ermutigen.

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