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Neue Erkenntnisse über die Colonia Dignidad

Chile | 28.07.2006

(Montevideo, 28. Juli 2006, comcosur).- Mindestens 22 Gefangene der Diktatur Augusto Pinochets wurden in der Colonia Dignidad getötet und mit chemischem Phosphor verbrannt. Dies ergab die Aussage des deutschen Gerhard Mucke vor dem Richter Jorge Zepeda, der die in der rechtsradikalen Kolonie nahe Parral begangenen Delikten ermittelt. Mucke war ein Komplize Paul Schäfers, dem Gründer und Leiter der Colonia Dignidad. Die deutsche Enklave gilt auch als ein geheimes Folterzentrum.

Der Tageszeitung La Nación zufolge bezeugte Mucke, dass er 1973 eine Gruppe Militärs zu einem geheimen Massengrab geführt habe. Dort hätten sie fünf Gefangene von einem Lastwagen geladen, exekutiert und in die Grube geworfen. Er fügte hinzu, dass in den zwei Monaten, die auf den Putsch vom 11. September 1973 folgten, mindestens 20 Gefangene der Diktatur getötet und verschüttet worden seien. Mucke erinnerte sich, dass Schäfer ihn angewiesen habe, den Ort zu „säubern“. Er sagte, daraufhin habe er die Leichen exhumiert. Sie seien in einen Sack gesteckt und verbrannt worden. Die Asche sei in einem Lastwagen zum Fluss Perquilauquén gebracht worden.

Jüngste Untersuchungen deckten in der Kolonie umfangreiche Waffenarsenale auf. Gegen die zwei Männer wird wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt.

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