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Weniger Regierungsgelder für Frauengesundheit

Mexiko | 16.01.2007

(Mexiko-Stadt, 16.Januar 2007, cimac-poonal).- Der Staatshaushalt Mexikos für das Jahr 2007 sieht drastische Kürzungen für Ausgaben im Bereich Gleichstellungsförderung und reproduktive Gesundheit vor. So wurden dem Nationalen Zentrum für Gleichstellung und reproduktive Gesundheit – CNEGSR (Centro Nacional de Equidad de Género y Salud Reproductiva) des Gesundheitsministeriums für das laufende Jahr die Mittel um 21,81 Prozent gekürzt. Das Zentrum war in den vergangenen sechs Jahren dafür verantwortlich, sieben strategische Programme in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit in Mexiko durchzuführen. Seit 2003 leitet das Zentrum zudem das Programm Frau und Gesundheit und die Hauptabteilung für Reproduktive Gesundheit des Ministeriums. Insgesamt wurden die Mittel um 134 Millionen Pesos (rund 9,5 Millionen Euro) von 481.647.231 auf 347.670.413 Pesos (rund 24,5 Millionen Euro) gekürzt.

Die Programme des Zentrums umfassen folgende Themenbereiche: Familienplanung, Gebärmutterhals- und Brustkrebs, Mutter-Kind-Gesundheit, Gleichstellung, Betreuung bei familiärer, sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen, Umsetzung sexueller und reproduktiver Rechte. Den Großteil seiner Mittel setzte das Zentrum für die Prävention und Behandlung von Gebärmutterhals- und Brustkrebs und für die Mutter-Kind-Gesundheit mittels des Programms „Arranque Parejo en la Vida“ ein. Dieses Programm war vor allem von der Regierung von Vicente Fox unterstützt worden. Es sollte einen Beitrag zur Erreichung des 5. Millenniumentwicklungsziels der Vereinten Nationen sein, das vorsieht die Müttersterblichkeit zu bekämpfen. Die mexikanische Regierung hat sich zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele verpflichtet.

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