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Gewerkschafter ermordet

Guatemala | 18.01.2007

(Escuintla, 18. Januar 2007, cerigua).- Zahlreiche soziale Gruppen und Organisationen haben geschlossen den Mord an Pedro Zamora, dem Generalsekretr der Gewerkschaft der Hafenarbeiter in Quetzal im Departement Escuintla, verurteilt. Sie fordern von der Regierung die Ermittlungen zu beschleunigen und den Vorfall aufzuklren. Der Mord ereignete sich vergangenen Montag (15. Januar) im Dorf Las Morenas bei Iztapa.

Es wird befrchtet, dass der Mord an dem Aktivisten politische Hintergrnde hatte. Zamora hatte zusammen mit anderen Genossen Korruptionsflle im Hafen angeprangert und die Wiedereinstellung zahlreicher entlassener Arbeiter gefordert. Momentan stelle die Organisation ihren Kollektivarbeitsvertrag in Frage, wie die Vereinigung von Angehrigen von Inhaftierten und Verschundenen in Guatemala FAMDEGUA (Asociacin de Familiares de Detenidos - Desaparecidos de Guatemala) erklrte.

Seit dem Jahr 2004 wurden mindestens vier fhrende Persnlichkeiten aus sozialen Bewegungen, meist Bauernvertreter und politische Aktivisten aus Escuintla, ermordet. Der Stand der Ermittlungen in diesen Fllen ist nicht bekannt. Der Vorstand von FAMDEGUA betonte in einer Stellungnahme, dass die gewaltsamen Tode, die Drohungen, die Erpressungen und die allgemeine Unsicherheit in der Verantwortlichkeit der Regierung und der Sicherheitskrfte lgen.

Auch die landesweite Koordination buerlicher Organisationen CNOC (Coordinadora Nacional de Organizaciones Campesinas) verurteilt den Mord. Dieser reihe sich ein in die Liste der zahlreichen Morde, die in den vergangenen Jahren verbt wurden. Allein in den letzten drei Jahren seien 18 Mitglieder der Campesino- und Volksbewegung ermordet worden.

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