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Zellulosekonzern Aracruz räumt Ausweitung der „grünen Wüste“ ein

Brasilien | 18.01.2007

(Rio de Janeiro, 18. Januar 2007, pulsár).- Umweltorganisationen und Vertreter sozialer Bewegungen reagierten besorgt auf die Nachricht des multinationalen Unternehmens Aracruz Celulose, dass der Konzern im Jahr 2006 eine Rekordproduktion von Zellulose zu verzeichnen habe.

Das Unternehmen gab bekannt, im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Tonnen Zellulose produziert zu haben, elf Prozent mehr als im Jahr 2005. Das bedeutet, dass die riesigen Eukalyptusmonokulturen in vier brasilianischen Bundesstaaten merklich angestiegen sein können. Es wird geschätzt, dass Aracruz mit den Pflanzungen in Espírito Santo, Bahia, Minas Gerais und Rio Grande do Sul 247.000 Hektar brasilianischen Bodens in eine so genannte grüne Wüste verwandelt habe. Die Eukalyptuspflanzungen werden so genannt, weil sie dem Boden viel Wasser entziehen, ohne der Umwelt die Chance zu geben, sich zu regenerieren. Da in großen Monokulturen produziert wird, wird die Entwicklung einer Artenvielfalt unterdrückt.

Die sozialen Bewegungen blicken bereits auf eine lange Geschichte von Konflikten mit Aracruz Celulose zurück. Im Bundesstaat Espirito Santo beanspruchen Indígenas und Nachfahren von Sklaven Land, dass das Unternehmen mit Hilfe von gefälschten Dokumenten vor mehr als 40 Jahren gestohlen habe.

« Regionale Integration im Mittelpunkt des Mercosur-Gipfels "Agentur" für Sklavenarbeiter abgeklagt »

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