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Präfekt und soziale Bewegungen akzeptieren Abwahlreferendum

Bolivien | 18.01.2007

(Buenos Aires, 18. Januar 2007, púlsar).- Nach einem Treffen mit Präsident Evo Morales haben die sozialen Bewegungen aus Cochabamba, die den Rücktritt des Präfekten Manfred Reyes Villa fordern, ein Abwahlreferendum zur Lösung des Konflikts akzeptiert. Reyes Villa hat dem Vorschlag ebenfalls zugestimmt.

„In dem Jahr, das gerade zu Ende ging, habe ich viele Probleme dieser Art gehabt. Die Bevölkerung entdeckt Korruption in einem Bürgermeisteramt und reagiert, fordert den Rücktritt, mobilisiert sich. Natürlich ist dies eine mit der Legalität konfrontierte Legitimität“, erklärte Morales. „Die einzige Möglichkeit ist zu versuchen, diesen korrupten Bürgermeister durch eine souveräne Abstimmung rauszuschmeißen. Dafür wird dieses Abberufungsreferendum wichtig sein“.

Unterdessen akzeptierte auch der Präfekt von Cochabamba Manfred Reyes Villa den Vorschlag des Präsidenten, sich einem Referendum über den Verbleib in seinem Amt zu stellen. „Ich habe die Entscheidung getroffen, den Aufruf des Präsidenten der Republik zu einem Abwahlreferendum zu akzeptieren. (...) Ich kann und werde nicht unter dem Druck der Gewalt zurücktreten,“ erklärte er.

Der Präfekt, der mittlerweile wieder nach Cochabamba zurückgekehrt ist, nachdem er nach Santa Cruz geflohen war, akzeptierte auch, einen Dialog mit den sozialen Bewegungen zu eröffnen, der unter der Vermittlung der nationalen Regierung stattfände. Der Dachverband der bolivianischen Gewerkschaften COB (Central Obrera Boliviana) seinerseits entschied sich in La Paz, eine für diesen Mittwoch vorgesehene Sitzung um eine Woche zu verschieben. Bei dem Treffen soll über die Maßnahmen beschlossen werden, mit denen die Forderung nach dem Rücktritt des Präfekten José Luis Paredes weitergeführt wird.

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