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Iranischer Präsident besuchte Venezuela, Nicaragua und Ecuador

Lateinamerika | 17.01.2007

(Buenos Aires, 17. Januar 2007, ecupress-poonal).- Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad besuchte Venezuela, Nicaragua und Ecuador. Das Ziel dieser Reise wird als Stärkung seiner internationalen Position und als Bevorzugung der lateinamerikanischen Länder mittels Handelsvereinbarungen und strategischen Abkommen interpretiert.

In Venezuela weihten der venezolanische Präsident Hugo Chávez und Ahmadinejad gemeinsam ein Erdölförderprojekt ein. Dort soll während der nächsten 200 Jahre Öl gefördert werden. Ahmadinejad meinte, dass damit die „strategische Allianz zwischen Teheran und Caracas” gefestigt werde und beide Länder „der gesamten Weltbevölkerung in Wissenschaft, Technik, Industrie und Landwirtschaft helfen können.“

Chávez und Ahmadinejad unterschrieben 29 Vereinbarungen in den Bereichen Stahl, Petrochemie, Gesundheit, Bergbau, Landwirtschaft, Fahrzeugproduktion mit an die Bedürfnisse der Entwicklungsländer angepasstem Design. Zudem sollen Arbeiter aus Unternehmen, die chirurgische Instrumente und Medikamente herstellen, ausgebildet werden.

In Hinblick darauf, dass die Vereinbarungen von strategischem Charakter sind und Chávez die iranische Position zu nuklearen Projekten verteidigt, erklärte Ahmadinejad: „Es gibt nichts zu befürchten, da die venezolanisch-iranische Allianz zum Wohl der ganzen Welt ist.“ Chávez wiederholte einmal mehr seine Meinung, dass „das, was man fürchten muss, die Position von Bush ist.“

In Nicaragua erklärte der iranische Präsident bei einem Besuch der Armenviertel, durch die er von Nicaraguas neuem Präsident Daniel Ortega geführt wurde: „Wir haben gemeinsame Interessen, gemeinsame Feinde und gemeinsame Ziele“. Ortega erklärte, dass er mit dem Iran Abkommen unterzeichnen werde, um die Armut in seinem Land zu überwinden. All dies lässt vermuten, dass der Iran bereit ist, einen Teil seiner Erdöl-Gewinne dafür einzusetzen, das sozial-ökonomische Niveau der verarmten Bevölkerung Nicaraguas zu heben.

Über den Aufenthalt Ahmadinejads in Ecuador gibt es wenige Informationen. Man vermutet als Grund, dass der erst kürzlich gewählte Präsident Rafael Correa noch nicht dafür bereit ist, Abkommen mit Ländern vom Kaliber Irans zu unterschreiben. Correo hat jedoch schon angekündigt, dass er möchte, dass Ecuador in die OPEC (Organisation der Erdöl exportierenden Länder) zurückkehrt.

Eine strategische Entscheidung auf lange Sicht, über die es fast keine öffentlich zugänglichen Information gibt, war der Beschluss Daniel Ortegas, nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt, die diplomatischen Beziehungen zur Demokratischen Arabischen Republik Sahara zu stabilisieren.

« Konflikt um Zellulosefabriken dauert an Oaxaca: Internationale Menschenrechtskommission veröffentlicht Bericht »

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