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Amnesty fordert Visum für Angehörige von Gefangenen in den USA

Karibik | 22.01.2007

(London, 22. Januar 2007, cerigua-poonal).- Amnesty International (AI) versucht die zuständigen Stellen in den Vereinigten Staaten davon zu überzeugen, den Ehefrauen zweier gefangener Kubaner ein Einreisevisum auszustellen. Die Menschenrechtsorganisation bittet die US-Behörden, ihr Entscheidung zu überprüfen, den Frauen eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung zu verweigern.

Gerardo Hernández und René Gonzáles waren im Jahr 2001 für schuldig befunden worden, Agenten der kubanischen Regierung zu sein. Adriana Pérez, der Ehefrau von Hernández, hatte man seit der Verhaftung ihres Ehemannes im Jahre 1998 gestattet, diesen zu besuchen. Gonzáles` Ehefrau Olga Salanueva und deren gemeinsame achtjährige Tochter haben ihren Vater hingegen zuletzt während der Gerichtsverhandlung im Jahr 2000 gesehen.

Nach Angaben von AI lehnt die US-Regierung seit 2002 die Anträge für die temporären Aufenthaltsgenehmigungen beider Frauen ab. Sie gibt dafür verschiedene Gründe an, die in Zusammenhang mit Terrorismus, Spionage und Nationaler Sicherheit stehen. Dabei steht fest, dass keine der beiden Frauen jemals wegen irgendeinem Delikt angeklagt wurden. Auch ihre Ehemänner sind niemals wegen Terrorismus angeklagt oder verurteilt worden.

AI sieht sich selbst nicht in der Situation, die Gründe der Regierung zu beurteilen, auf Grund derer den Frauen das temporäre Visum verweigert wurde. Dennoch hat die Organisation seit dem Jahr 2002 mehrmals bei den zuständigen Behörden darauf hingewiesen, dass die Entscheidung eine unnötige, strafende Maßnahme sei. Sie stehe im Widerspruch zu den Normen zur Behandlung von Inhaftierten sowie der Verpflichtung der Staaten, das Familienleben zu schützen.

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