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Regierung legt Neugründungsprogramm für YPFB vor

Bolivien | 31.01.2007

(Buenos Aires, 31. Januar 2007, púlsar).- Der bolivianische Präsident Evo Morales hat verkündet, dass dem Kongress des Landes ein Plan zur Neugründung des Energiekonzerns Yacimientos Petrolíferos Fiscales Bolivianos (YPFB) vorgelegt wurde. Damit versucht die Regierung mit den Streikenden des Standorts Camiri in Dialog zu treten, die eine schnellere Renationalisierung des Konzerns fordern. Morales bestätigte die Notwendigkeit, das Unternehmen erneut zu verstaatlichen und räumte ein, dass das unlängst erlassene Energiegesetz nich ausreichend sei. Senator Santos Ramírez von der Regierungspartei MAS (Movimiento al Socialismo) gab zu bedenken, dass eine tiefgreifende und nachhaltige Umstrukturierung des Unternehmens nur möglich sei, wenn ausreichende finanzielle Mittel für die Erforschung und den Abbau neuer Energieressourcen bereitgestellt würden.

Ramírez wies darauf hin, dass derzeit die Erträge aus der Gewinnung von Brennstoffen unter den beteiligten Bundesstaaten, Kommunen und Universitäten aufgeteilt werden. „Daher ist ein Sondergesetz für YPFB notwendig, das dem Unternehmen Mittel zur Entwicklung seiner Aktivitäten zusichert”, so der Senator weiter.

Nach Angaben des Regierungssprechers Alex Contreras hat die Regierung BürgermeisterInnen und VertreterInnen von Gewerkschaften und Förderunternehmen zu einem Treffen in die südbolivianische Stadt Yacuiba eingeladen, um deren Forderungen nach „einer wirklichen Verstaatlichung der Treibstoffindustrie” zu verhandeln. Das Treffen wurde jedoch in Frage gestellt, da sich die Position der Streikenden von Camiri verhärtet hat. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft, Mirco Orgaz, forderte dass der Dialog mit der Regierung in Camiri stattfinden soll und auf die konkreten Forderungen der dortigen Bevölkerung eingegangen wird.

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