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Amnesty beklagt Bedrohung von MenschenrechtsaktivistInnen

Guatemala | 07.02.2007

(Guatemala-Stadt, 7. Februar 2007, cerigua).- Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat nach jngsten Angriffen und Einschchterungsversuchen in Guatemala auf die gefhrliche Situation fr dortige Menschenrechtsorganisationen hingewiesen. Am ersten Februarwochenende war es unter anderem zu Einbrchen in die Rume der Schutzvereinigung fr MenschenrechtsverteidigerInnen UPDDH (Unidad de Proteccin de Defensoras y Defensores de Derechos Humanos), der Nationalen Menschenrechtsbewegung MNDH (Movimiento Nacional por los Derechos Humanos) und des Vereins Kommunikation fr Kunst und Frieden COMUNICARTE (Comunicacin para el Arte y la Paz) gekommen.

Amnesty gab in einem international verbreiteten Pressekommunikee bekannt, dass bei den Einbrchen am 3. bzw. 4. Februar insgesamt 13 Computer entwendet wurden. Diese enthielten Daten ber Menschenrechtsverletzungen, die Aktivitten von Bergbauunternehmen sowie insbesondere ber eine bevorstehende Befragung der von Bergbauprojekten bedrohten indigenen Gemeinden.

Weiterhin wurde berichtet, dass am 5. Februar MitarbeiterInnen der betroffenen Organisationen, als sie vor dem Gebude auf die Polizei warteten, nachdem sie den Einbruch festgestellt hatten, aus einem roten Toyota gefilmt worden seien. Nach Angaben von Amnesty waren von den Einbrechern Aktenschrnke und Schreibtische durchsucht worden sowie Datentrger, Dokumente, Kassetten, Kameras, Filmprojektoren und Geld entwendet worden. Am Tatort wurden spter Handschuhe und Fkalien entdeckt.

Die UPDDH untersucht und dokumentiert bergriffe und Einschchterungsversuche auf MenschenrechtsaktivistInnen in Guatemala. In letzter Zeit hatte sich die Organisation dem Amnesty-Bericht zufolge unter anderem mit der Bedrohung einer Person beschftigt, die einen kritischen Bericht ber das Vorgehen von Bergbauunternehmen verffentlicht hatte, sowie mit dem Mord an einem Gewerkschaftsvertreter in dem im Bundesstaat Escuintla liegenden Puerto Quetzal.

Nach Angaben von AI wollte die UPDDH am 5. Februar ihren Jahresbericht zu den Angriffen auf MenschenrechtsaktivistInnen fr 2006 vorstellen. Darin sind 278 bergriffe und 14 Morde dokumentiert.

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