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Bauernführer ermordet

Guatemala | 07.02.2007

(Guatemala-Stadt, 7. Februar 2007, cerigua-poonal).- Im Osten Guatemalas wurden in dieser Woche zwei Bauernführer ermordet. Die Campesinos wurden Opfer der Repression illegaler Gruppen, die gegen die Forderungen der Bauern nach Recht auf Land vorgehen.

Am vergangenen Dienstag (6.2.) wurden Israel Carías Ortiz, Bauernführer aus Los Achiotes, Zacapa, sowie seine Söhne Robin Aroldo und Ludwin Alexis umgebracht. Nach Angaben des Dachverbands der Campesinoorganisationen CNOC (Coordinadora Nacional de Organizaciones Campesinas) hatte der Aktivist Morddrohungen erhalten, nachdem er Anspruch auf eine Finca im Eigentum von Großgrundbesitzern erhob. Die CNOC machte die Großgrundbesitzer Geraldina Cordón, Faustina Barillas, Jorge Madrid, Víctor Hugo Salguero, Edwin Ruiz und Salvador Cabrera für den dreifachen Mord verantwortlich. Diese Personen hätten die Bauernführer von Los Achiotes mit dem Tod bedroht. Darunter seien auch der ermordete Israel Carías Ortiz sowie das CNOC-Mitglied Abelardo Roldán gewesen.

Die Gemeinde versuche schon seit geraumer Zeit, die Rechte für die sich im Staatsbesitz befindliche Finca Los Achiotes zurückzuerlangen. Großgrundbesitzer hätten sich das Landgut angeeignet. Es seien aber Verhandlungen geführt worden und die Finca solle bald an die Bauern übergeben werden, heisst es in der CNOC-Erklärung.

Das Attentat war das zweite innerhalb einer Woche, das sich gegen Aktivisten im Osten des Landes richtete. Zuvor war schon in Chiquimula José Eduardo García, der Proteste für die Übergabe von Land und andere soziale Forderungen organisierte, entführt und Stunden später tot aufgefunden wurde.

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