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Weitere Truppen in den Irak

El Salvador | 07.02.2007

(Lima, 7. Februar 2007, na-poonal).- Mit groem Tamtam und zum Leidwesen der Bevlkerung hat Prsident Antonio Saca am 29. Januar 380 weitere Soldaten zur Untersttzung der US-amerikanischen Truppen in den Irak entsandt. Vor den Artilleriesoldaten bekrftigte Saca seine Untersttzung des Antiterrorkriegs und wies darauf hin, dass auch El Salvador whrend des Brgerkriegs (1980-92) selbst unter dem Terrorismus gelitten habe. Es ist ein heikles Unterfangen, es ist ein schwieriges Unterfangen, aber es ist die einzige Mglichkeit, die Freiheit zu verteidigen, sagte Saca weiter.

El Salvador ist das einzige lateinamerikanische Land, das seit August 2003 Truppen in den Irak entsendet. Nun macht sich schon das achte Kontingent auf den Weg. Zu Beginn des Krieges beteiligten sich neben den Salvadorianern auch Kontingente aus Honduras, Nicaragua und der Dominikanischen Republik. Doch diese Lnder entschieden sich letztlich zum Abzug ihrer Truppen. Saca widersprach Anschuldigungen, er wrde Soldaten in den Irak entsenden, um damit seine Dankbarkeit gegenber der US-Regierung fr die zeitlich begrenzte Aufenthaltserlaubnis fr tausende in den USA ansssige und arbeitende SalvadorianerInnen zum Ausdruck zu bringen. Insgesamt 250.000 SalvadorianerInnen profitieren von dieser Erlaubnis die im kommenden September ausluft und das Land ist auf die Untersttzung der Familien aus dem Ausland angewiesen.

Das 8. Kontingent des Bataillons Cuscatln ist Ende Januar in von den USA gecharterten Maschinen in den Irak aufgebrochen. Verteidigungsminister Otto Romero sagte, die Soldaten wrden im Camp Delta in der Stadt Al Kut, 60 Kilometer von Bagdad entfernt, stationiert. Dort befinden sich auch die 379 Militrs des 7. Kontingents, die dann nach El Salvador zurckkehren. Diejenigen, die diese Ausweitung der Militrpolitik befrworten, betonen deren humanitre Aufgabe, welche die Soldaten durch den Bau von Wegen, Gesundheitszentren und Schulen erfllen wrden. Sie erhoffen sich damit, das durch die Grueltaten whrend des Brgerkrieges beschdigte Ansehen des Militrs zu dem einer respektablen Institution zu wandeln.

Eine neuere Umfrage zeigt jedoch, dass 81 Prozent aller Befragten die salvadorianische Beteiligung im Irakkrieg ablehnen. Jedes Mal, wenn die Regierung ein weiteres Kontingent entsendet, wiederholt sich bei der Absegnung im Kongress dasselbe Schauspiel: Whrend die Rechte dafr stimmt, ist die Linke dagegen.

Regierungsbeamte und rechte Parteien zeigen grere Bereitschaft als Prsident Saca, die Eine Hand wscht die andere- Haltung in den Beziehungen zu den USA und die Zugestndnisse fr die Entsendung der salvadorianischen Truppen einzugestehen. Wir tun dies, um den Irakern zu helfen, aber auch um unsere eigenen Leute zu untersttzen. Der Prsident kann das so nicht sagen, aber das ist der Grund fr unsere Haltung", sagte Carlos Herrarte von der Christdemokratischen Partei.

Herrarte besttigte, dass die in den Vereinten Staaten lebenden SalvadorianerInnen von den US-Behrden gut behandelt wrden, trotz des migrantenfeindlichen Kurses, den die USA eingeschlagen htten. Ein weiterer Nutzen seien die 461 Millionen US-Dollar, die El Salvador zur Bekmpfung der Armut von der Millenium-Challenge-Krperschaft der US-Regierung erhalte.

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