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Strände für alle

Peru | 02.02.2007

(Montevideo, 2. Februar 2007, comcosur).- Rund tausend Demonstranten haben die Besucher des exklusiven Touristenstrands „Asia“ aufgeschreckt, um so auf die Diskriminierung von Haushaltsangestellten aufmerksam zu machen. Die Hausarbeiterinnen haben keinen Zugang zu dem Strand und dürfen dort nicht baden.

Aufgerufen zur Demonstration hatten die Landesweite Koordination für Menschenrechte und Amnesty International. Die „Eindringlinge“ kamen in der traditionellen Kleidung der Kindermädchen und Putzfrauen. Die Losung, die am häufigsten zu hören war, lautete: „Rassismus ist vorbei!“ Die Demonstranten kamen mit Bussen und anderen Verkehrsmitteln aus der Stadt zu dem Privatstrand. Sie passierten friedlich die Eingangskontrollen, die eigentlich den Zugang der Öffentlichkeit verhindern sollen. Dann bildeten sie eine Menschenkette entlang des Strandes, um die Touristen am Baden zu hindern.

Mitorganisatorin Mar Pérez sagte, das Ziel sei es, „einen Denkprozess über die Situation der Hausarbeiterinnen anzuregen. Diese leiden unter unmenschlicher Diskriminierung und dürfen den Strand erst am Abend betreten.“ Die Aktivistin Mercedes Alarcón fügte hinzu: „Unsere Absicht ist es, der Bevölkerung zu zeigen, dass es eine Personengruppe gibt, die Gehör finden muss. Es ist keine Frage der sozialen Herkunft, der Arbeitsstätte oder ob jemand gut spanisch spricht. Wir alle haben die gleichen Rechte und müssen die gleichen Chancen bekommen.“

Die Diskriminierungen widersprechen einem Gesetz, das am 18. Januar im Kongress verabschiedet wurde. Demnach kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden, wer Personengruppen diskriminiert. Damit war ausdrücklich auch gemeint, wer den freien Zugang zu den Stränden verhindert. Das Gesetz bestraft auch diejenigen, die Personen daran hindern, im öffentlichen Raum als Händler zu arbeiten oder Dienstleistungen anzubieten.

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