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Verhaftete von Atenco warten immer noch auf Gerichtsverhandlung

Mexiko | 04.08.2006

(Mexiko-Stadt, 4. August 2006, cimac-poonal).- Drei Monate nach dem Polizeieinsatz in San Salvador Atenco warten immer noch sieben der insgesamt 43 verhafteten Frauen im Gefngnis von Santiaguito auf ihre Gerichtsverhandlung. Wie die Nationale Menschenrechtskommission inzwischen besttigte, wurden whrend des Polizeieinsatzes in den ersten Maitagen mindestens 23 Frauen Opfer sexueller bergriffe.

Unter den Inhaftierten befindet sich auch die Mazahua-Indgena Magdalena Garca Durn. Sie ist wegen Straenblockaden und gemeinschaftlicher Entfhrung angeklagt. Bei dem Vorwurf gemeinschaftliche Entfhrung besteht nicht die Mglichkeit, auf Kaution entlassen zu werden. Laut Durns Verteidigerin Brbara Zamora wurde Anfang Juni eine Individualbeschwerde gegen die Untersuchungshaft eingereicht, die im Mai gegen alle Inhaftierten erlassen worden war. Die Menschenrechtsanwltin erklrte, im Fall Garca Durn mssten immer noch zahlreiche Anhrungen erfolgen. Die Anhrung von neun der insgesamt 50 beteiligten Polizisten war fr den 9. August geplant.

Untersuchungshaft sei im Fall der Mazahua-Indgena ein sehr dehnbarer Begriff, da der zugrunde gelegte Paragraph des Strafgesetzbuches verschiedene Delikte mit jeweils unterschiedlichem Strafma behandle. Bisher habe der Richter jedoch noch nicht mitgeteilt, auf welchen Teil des Paragraphen er sich im Fall Garca Durn exakt bezieht.

Die Frauen, die Gewalttaten und sexuelle bergriffe erlitten, warten nach wie vor auf die Ergebnisse der Gutachten. Nach Aussage von Isabel Uriarte haben fnf Frauen vor der Sonderstaatsanwaltschaft fr Gewaltverbrechen gegen Frauen FEVIM (Fiscala Especializada en Delitos Violentos contra las Mujeres) ihre Klage wegen sexueller bergriffe besttigt. 13 weitere Frauen besttigten vor der Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko ihre Vorwrfe. Uriarte, Anwltin beim Menschenrechtszentrums Miguel Agustn Pro Jurez PRODH (Centro de Derechos Humanos Miguel Agustn Pro Jurez), erklrte, das einzige, was noch fehle, seien die psychologischen Gutachten der Menschenrechtsorganisation Kollektiv gegen Folter und Straffreiheit und der Sonderstaatsanwaltschaft. Mit den Gutachten sollen die psychischen Folgen der erlittenen Vergewaltigungen belegt werden.

Die Spanierin Cristina Fernndez Valls, eine der vier Auslnderinnen, die whrend der Polizeieinstze am 3. und 4. Mai in Atenco verhaftet und anschlieend in ihre Herkunftslnder abgeschoben wurden, wird in Krze Klage wegen Folter und illegaler Abschiebung einreichen.

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