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Rücktritt der Außenministerin offenbart Krise in Uribes Regierung

Kolumbien | 19.02.2007

(Buenos Aires, 20. Februar 2007, púlsar).- María Consuelo Araújo ist nach der Festnahme ihres Bruders Álvaro von ihrem Amt als Außenministerin zurückgetreten. Senator Álvaro Araújo ist einer der acht Kongressangehörigen, die aufgrund ihrer Verbindungen zu den paramilitärischen Vereinten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens AUC (Autodefensas Unidas de Colombia) verhaftet worden waren. Neuer Außenminister wird Fernando Araújo Perdomo.

Trotz seiner Bemühungen hat Präsident Álvaro Uribe nicht verhindern können, seine Außenministerin infolge des Skandals wegen der Verstrickungen zwischen Politikern und Paramilitärs zu verlieren. Bis letzten Freitag (16.02.) hatte die Ministerin noch versichert, sie werde das Kabinett nicht verlassen. Angesichts des politischen Drucks nach Bekanntwerden der Verbindungen von vier ihrer Familienangehörigen in den Skandal der so genannten „Parapolitik“ musste sie jedoch zurücktreten.

Gegen den Gouverneur des Departements César und Cousin der ehemaligen Außenministerin Hernando Molina hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen vermuteter Zugehörigkeit zu den Vereinten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens AUC eingeleitet. Gegen den Bruder von María Consuelo Araújo, Sergio, laufen Ermittlungen in den Vereinigten Staaten. Ihr anderer Bruder, der Senator Álvaro Araújo, befindet sich seit Donnerstagabend (15.02.) in Haft. Ihm wird vorgeworfen, mit Paramilitärs zusammenzuarbeiten und für die Entführung eines politischen Rivalen verantwortlich zu sein, den die AUC bei den Wahlen im Jahre 2002 an einer Kandidatur gehindert hatten. Bei jenen Wahlen hatte Araújo einen seiner größten politischen Erfolge erzielt. Wegen desselben Falles laufen auch Ermittlungen gegen seinen Vater Álvaro Araújo Molina.

Die ehemalige Außenministerin begründete ihren Rücktritt damit, dass sie ihren Vater und ihren Bruder bei den anstehenden Ermittlungsverfahren unterstützen wolle: „Ich gehe, weil mir klar ist, dass das Terrain während des Verfahrens frei sein muss und weil ich meine Angehörigen als Tochter und Schwester unterstützen möchte.“

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