Papagayo Camale�n  
Pivian exchange Florianópolis Portugiesisch Sprachreise, Portugiesischkurs und Portugiesischschule
    Spanischkurse     Portugiesischkurse     Quechuakurse     Praktika     Freiwilligenarbeit     Reiseservice     Community     Über Uns Dienstag, der 26. März 2019  
Lateinamerika Nachrichten
Südamerika Nachrichten
Mittelamerika Nachrichten
Karibik Nachrichten
Seite merken
Garantien für deine Reise

Ansteigende Gewalt

Karibik | 09.08.2006

(Fortaleza, 9. August 2006, adital-poonal).- Mindestens 20 Menschen, darunter auch einige Kinder, starben in den letzten Tagen bei Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen in Martissant, einem Stadtviertel im Süden der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Dabei wurden nach Angaben des letzten Berichtes der UN-Mission in Haiti auch drei Blauhelme der Vereinten Nationen verletzt. Trotz der relativen Ruhe während des politischen Machtwechsels steigt die Gewalt und die Unsicherheit auf den Straßen des ärmsten Landes Lateinamerika wieder an. Die Stimmung im Land war einige Monate lang ruhig gewesen, dank der Durchführung der Wahlen im Februar 2006 und des Amtsantritts des neuen Präsidenten René Préval.

Nach inoffiziellen Daten, die von der Presse veröffentlicht wurden, sind im Laufe des letzten Jahres in Haiti 43 US-amerikanische Staatsbürger entführt worden. Die Hochburgen der Gewalt sind hauptsächlich die Stadtviertel Cité Soleil und Cité Militaire sowie Martissant. UN-Generalsekretär Kofi Annan reiste vergangene Woche nach Haiti. Annan machte darauf aufmerksam, dass die Probleme des Landes ein Ausmaß erreicht hätten, das die Hilfe internationaler Unterstützer bedürfe, um der neuen Regierung in ihrem Kampf gegen Armut, Verbrechen und Unsicherheit zu helfen. Er forderte, der andauernden Unsicherheit im Land, besonders in der Hauptstadt, mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Nachdem im Jahr 2005 die Zahl der Entführungen durch bewaffnete Gruppen rückläufig waren, steigen sie nun wieder an.

Drogen- und Waffenschmuggel stellen weiterhin ein großes Problem dar und haben dazu geführt, dass soziale Organisationen die Regierung und das Mandat der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) kritisierten. Ihnen mangele es an angemessenen Antworten auf die Probleme.

Annan forderte vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Verlängerung des Einsatzes der UN-Blauhelme in Haiti. In seinem letzten Bericht für den UN-Sicherheitsrat empfahl er, die Truppen der Stabilisierungsmission in ihrer jetzigen Stärke zu belassen. Trotz der erfolgreich durchgeführten Wahlen sind noch 7.000 Soldaten der internationalen Truppe im Land. Grund dafür sei die Unsicherheit, die das karibische Land aufgrund einer Zunahme der mit dem Drogen- und Waffenschmuggel verbundenen Kriminalität immer noch erlebe.

« Zahl der Drogenkuriere steigt an Kritik an Wasserversorgung in Guayaquil »

-->

Möchtest du eigene Beiträge schreiben? Weitere Informationen dazu findest du hier...

Südamerika Newsletter
Kundenmeinungen